Flüsse in Costa Rica

Das zentrale Gebirge des Landes unterteilt Costa Rica in eine karibische und in eine pazifische Region. Dort nehmen zahlreiche Bäche ihren Anfang, die das Land durchfließen, zu Flüssen werden und in den Pazifik oder Atlantik münden. Dabei werden die Bäche und Flüsse oft von üppiger Vegetation umgeben. Die ergiebigen Regenfälle sind zudem dafür verantwortlich, dass das Land von zahlreichen Flüssen durchkreuzt wird. Aus diesem Grund verbringen viele Kajakfahrer und begeisterte Rafter ihren Urlaub in Costa Rica.

Rio Fortuna

Rio Fortuna

Flusstouren in Costa Rica
Die Flachlandflüsse sind zudem noch ideale Wasserstraßen für Ausflüge in kleinen Booten, von denen aus die üppige Natur Costa Ricas entdeckt werden kann. In den Bäumen an den Flussufern wohnen Affen, nisten Vögel und entspannen Leguane. Die Bootstouren können im Nordwesten auf dem Tempisque und dem Bebedero unternommen werden, während im Norden Fahrten auf dem San Carlos, der Frío und der Sarapiqui angeboten werden.

Der schönste Wildwasserfluss der Welt: Pacuare
Der Pacuare gilt als einer der schönsten Wildwasserflüsse der Welt, dementsprechend gern besuchen Kanufahrer diesen Fluss. Er entspringt im Inneren des Landes, nach etwa 110 Kilometern mündet er in das Karibische Meer. Der Pacuare liegt an der Atlantikseite und grenzt an das Talamanca Gebirge. Auf dem bekannten Fluss, der durch seine Vielfältigkeit besticht, werden auch mehrtägige Rafttouren angeboten. Herunterstürzende Wasserfälle, warmes, tiefblaues Wasser und die dichte, grüne Dschungelvegetation machen ein Raft auf dem Pacuare zu einem echten Erlebnis.

Der Río Frío
Der „kühle Fluss“ erstreckt sich über den Nordosten des Landes und fließt gemächlich durch den Caño Negro Nationalpark. Das Naturschutzgebiet befindet sich ganz im Norden des Landes und grenzt an den See von Nicaragua. In diesem Abschnitt des Flusses werden viele Bootstouren angeboten, denn hier ist das Leben im Wasser besonders vielfältig: Hier tummeln sich Kaimane und hunderte von Amphibien und Reptilien. Zudem ist das Gebiet bei Fischern äußerst beliebt. Fischer versuchen hier den Tarpon atlanticus an die Angel zu bekommen, ein Salzwasserfisch, der von der Karibik bis hinauf in das Caño Negro Gebiet schwimmt. Der Río Frío fließt bis nach Nicaragua, wo er in den Rio San Juan entwässert – dieser mündet wiederum in die Karibik.

Rio San Carlos
Die Quelle des Flusses liegt am Arenal-Vulkan. In den mächtigen Fluss fließt der Rios des tres Amigos, anschließend vereinigt er sich mit dem Rio San Juan, dem Grenzfluss zu Nicaragua. Eine Bootsfahrt auf dem Fluss ist abenteuerlich: Hier tummeln sich zahlreiche Krokodile, Leguane und Flussschildkröten.

Die größten Flüsse des Landes
Die größten Flüsse des Landes sind der Rio Grande de Terraba (190 Kilometer), der San Carlos (140 Kilometer), Térraba (160 Kilometer), Sixaola (150 Kilometer), Reventazón (140 Kilometer), Tárcoles, Matina, Sarapiqui, Parrita, Tortuguero, Frío, Bebedere, Savegre, Barranca, Estrella und noch einige andere.

Wunderschöne Bilder von meiner Reise nach Costa Rica


Weitere Infos über Costa Rica

Costa Rica – Vom unbedeutenden Kolonialland zum Musterland Lateinamerikas

Christoph Kolumbus‘ Traum vom Gold Das Wappen Costa Ricas sagt viel über das Land aus: Sieben Sterne am Firmament, darunter zwei tiefblaue Ozeane und in der Mitte ein Land mit grüner Küste und Vulkanen im Hintergrund. Ein Segelschiff im Vordergrund …

Staatsform und Politik in Costa Rica

Laura Chinchilla – Costa Ricas erste Präsidentin Laura Chinchilla heißt die derzeitige Präsidentin des Landes – 2010 übernahm sie als erste Frau das höchste Amt des Staates. Der Präsident bzw. die Präsidentin wird alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt …

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

Sicherheit in Costa Rica

Kriminalität Wie immer auf Reisen in fremde Länder, sollte man auch in Costa Rica stets Vorsicht walten lassen. Von den zwei Millionen Besuchern jährlich, kehren die meisten mit schönen Erinnerungen heim. Der Großteil der Costaricaner ist zuvorkommend und hilfsbereit. Nichtsdestotrotz …

Kommunikation in Costa Rica

Handy/Telefon Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke, lokale Gespräche sind sehr günstig. Die Telefonzellen funktionieren mit einem Chip oder PIN-Code, die PIN-Code-Karten werden auf der Straße und in fast allen kleinen Geschäften verkauft. Es gibt Karten …

Wirtschaft in Costa Rica

1949 wurde in Costa Rica per Verfassungsdekret das Militär abgeschafft. Die freigesetzten Gelder wurden in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Eine weitreichende Entscheidung, die auch heute noch Früchte trägt. Die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent die zweitniedrigste Mittelamerikas (Kuba: 3 Prozent). …

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche

Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche ist eher einfach und dabei durchaus gesund und Figur-freundlich. Gewürzt wird eher dezent: Die Ticos essen nicht sehr scharf und nicht sehr salzig. Frische Kräuter und „Culantro“ bzw. Koriander oder „Curcuma“ dürfen allerdings nicht fehlen, die würzige „Salsa Lizano“ steht auf jedem Restaurant-Tisch.

Cocktails on the beach

Cocktails on the beach


Auf den Märkten gibt es allerlei frische Früchte zu entdecken – neben Bananen, köstlichen Mangos und schmackhaften Ananas gibt es viele Fruchtsorten, die Europäer gar nicht kennen. Und dabei schmecken die Früchte natürlich hundertmal so lecker wie die Importware aus Europa! Die Ticos essen die Früchte auch mit Salz. Aus den frischen Früchten werden leckere Drinks zubereitet, die Batidas. Die Guanabana Frucht wird gemixt zum leckeren Milchgetränk!

Auch exotische Gemüsesorten finden sich in Costa Rica allerhand: Auf den ferías, den Wochenmärkten des Landes, werden Chayote, Pejibaye und Ñampi feilgeboten (ein kürbisähnliches Gemüse, Palmfrucht und Tarowurzel).

Sodas
Hat nichts mit Mineralwasser zu tun! Wer in Costa Rica typisch Essen möchte, sollte eine der zahlreichen Sodas, die kleinen familienbetriebenen Gast- und Imbissstuben aufsuchen. Dort kann günstig schmackhaft gegessen werden – und nebenbei lernt man auch leicht Einheimische kennen.

Typische Landesspeisen
Eine typische Landesspeise, die in den Sodas serviert wird, ist beispielsweise das Gallo Pinto: Reis mit schwarzen Bohnen, frittierten Kochbananen, ein Stück Fisch oder Huhn und Tortillas. Das Gallo Pinto bekommt man in nahezu jedem Restaurant Costa Ricas. Daneben essen Ticos oft „sopra negra“, eine Schwarze Bohnensuppe oder „picadillo“, Hackfleisch mit Gemüsestückchen. „Patacones“, die frittierten Kochbananen erhält man an jedem Stand. Als Snack für zwischendurch sind auch die „Empañadas“, mit Fleisch oder Käse gefüllten Teigtaschen, sehr beliebt. Zum „Olla de carne“, dem Fleischeintopf, werden Tortillas gereicht. Das Mittagessen wird oft als „Casados“ bezeichnet – der Gast stellt sich seine Mahlzeit aus Reis, Kochbananen, Fleisch oder Fisch und gedünstetem Gemüse einfach selbst zusammen.

Für Naschkatzen gibt es so einige Köstlichkeiten: Milchreis mit Rosinen und Zimt, „Cocada“ – leckeres Kokosgebäck, „cajeta“ – Karamellmuffins oder „tres leches“, eine Art Milchkuchen.

Karibikküche im Osten des Landes
An der Karibikküste Costa Ricas vereint sich die lateinamerikanische Küche mit jener Jamaicas: Das Gallo Pinto wird dort mit Kokosmilch, Ingwer und Chilli verfeinert, Riesengarnelen in Currysoße oder „Jonny-Kuchen“ versprechen Abwechslung. Eine Spezialität der Region ist „ackee“, die Aikpflaume und die Pfeffersuppe.

Beeindruckende Fotos von meiner Costa Rica Rundreise:



Weitere Informationen für Costa Rica Urlauber:

Die Welt der Pflanzen in Costa Rica

Urlaub in Costa Rica bedeutet auch eine aufregende Reise in diverse Vegetationszonen mit einer jeweils charakteristischen, reichen Pflanzenwelt. Costa Rica gehört zu den 20 an Biodiversität reichsten Ländern der Erde. Sowohl die Küsten als auch das innere Hochland weisen verschiedene …

Die Regionen Costa Ricas

Politische Gliederung Costa Ricas Verwaltungstechnisch gliedert sich Costa Rica, das kleine Land in Zentralamerika, in sieben Provinzen: Guanacaste im Nordwesten, Alajuela gleich daneben im Inneren des Landes, in Heredia, in Limon, der Provinz, die die gesamte Karibikküste umfasst. Das Gebiet …

Botschaft und Konsulate in Costa Rica

Sollte jemand seinen Pass verloren haben, ist es ratsam, sich gleich an die Botschaft des Heimatlandes zu wenden. Dort besteht die Möglichkeit, einen neuen Reisepass zu beantragen. Wird der Pass verloren oder gestohlen, braucht es für die Ausstellung eines neuen …

Beste Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel, die beste Reisezeit hängt demnach von individuellen Präferenzen, der besuchten Region und den geplanten Unternehmungen ab. Grundsätzlich erstreckt sich zwischen Dezember und April die Trockenzeit – also der Sommer. Von Mai bis November ist …

Costa Rica: Kleines Land, reiche Küste

Als Christoph Kolumbus 1502 an der Karibikküste Costa Ricas landete, war er überzeugt, dass dieses schöne Land mehr als nur Naturschätze zu bieten hätte und gab dem Land den Namen „Costa Rica y Castillo de Oro“ – also „Reiche Küste …

San José – Hauptstadt von Costa Rica

San José – Die bunte Paradies-Hauptstadt  Prächtige Villen, Palmen und Grün soweit das Auge reicht und konstant angenehme Temperaturen um die 24 Grad das gesamte Jahr über: San José ist die paradiesische und kosmopolitische Hauptstadt von Costa Rica im Inneren …

Die Welt der Pflanzen in Costa Rica

Urlaub in Costa Rica bedeutet auch eine aufregende Reise in diverse Vegetationszonen mit einer jeweils charakteristischen, reichen Pflanzenwelt. Costa Rica gehört zu den 20 an Biodiversität reichsten Ländern der Erde. Sowohl die Küsten als auch das innere Hochland weisen verschiedene Mikroklimate auf, die diese Vielfalt unter anderem hervorbringen. Etwa 12.000 Pflanzenarten gibt es in Costa Rica, darunter 1.200 unterschiedliche Orchideenarten – nicht umsonst wird das Land auch „Der Garten Amerikas“ genannt.

Bunte Blüte

Bunte Blüte


Naturschutz in Costa Rica
Flora und Fauna können während eines Urlaubs in Costa Rica in den über 20 Nationalparks beobachtet werden. Über die Hälfte des Landes ist von Wald bewachsen – um diesen weiterhin zu schützen, setzt Costa Rica vermehrt auf den hochpreisigen Ökotourismus. Etwa 27 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Costa Rica hat in den vergangenen Jahren gezielt Maßnahmen getroffen, um eine ausgeglichene Kohlendioxid-Bilanz zu erreichen – dies sollt bis 2021 umgesetzt werden. Wird das Ziel erreicht, wäre Costa Rica das erste Land der Erde mit einer ausgeglichenen CO2-Bilanz. Schon heute bezieht das Land über 90 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Energiequellen.

Unterschiedliche Vegetationszonen in Costa Rica
Alle tropischen Vegetationszonen sind in Costa Rica vorhanden – diese teilen die Botaniker in
– Savannenlandschaft
– Mangrovenlandschaft
– Immergrüner Tieflandregenwald in Höhenlagen bis ca. 800 Meter
– Immergrüner, prämontaner Bergregenwald in Höhenlagen zwischen 800 und 1.500 Meter
– Immergrüner Bergregenwald zwischen 1.500 und 3.000 Meter
– Subalpine Zone zwischen 3.000 Meter und der Baumgrenze
– Tropischer, semigrüner Trockenwald mit laubwerfenden Bäumen

ein. Dies ist eine grobe Einteilung, die diversen Zonen unterscheiden sich noch hinsichtlich ihrer Bodenbeschaffenheit, der Niederschlagsmenge und diverser anderer Faktoren.

Typische Pflanzen der Vegetationszonen
Der Tieflandregenwald kommt vor allem im Norden des Landes im Gebirge vor sowie im Golfo-Dulce-Gebiet. Das Jahresmittel liegt bei 25 Grad Celsius, im Tieflandregenwald wachsen etwa 100 Arten pro Hektar. Die typischen Pflanzen dieses Gebietes sind die bis zu 50 Meter hohen Canopy-Bäume mit ihrer großen, regenschirmartigen Krone, die schmalkronigen Subcanopy, die bis zu 30 Meter hoch werden, Jungbäume sowie viele Farne und Lianen. Trockenwald findet man in Costa Rica vor allem in Guanacaste, dort ist das Kronendach weniger dicht als im Regenwald. In der Trockenzeit stehen viele Pflanzen in Blüte, typische Vegetation ist beispielsweise die Büffelhornakazie oder Mimosaceae. Der untere Bergregenwald kommt vor allem am Gebirgsrand vor, die Vegetation besteht aus zwei-schichtigem, lichterem Waldbestand und einem dichten Unterwuchs. Die Bäume sind niedriger und es kommen zahlreiche Epiphyten vor – also Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen. Beispielsweise kleinere Pflanzen, die auf hohen Urwaldbäumen wachsen. Auch viele Orchideenarten sind solche „Aufsitzerpflanzen“, neben zahlreichen Orchideen findet man in den Bergregenwäldern auch viele Philodendren, Schlingpflanzen und Palmen. Der immergrüne Bergregenwald zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit aus. Die Vegetation ist niedrig und gedrungen, die Pflanzen zeigen sich zunehmend verzweigt und strauchig. Typisch für den immergrünen Bergregenwald sind verzweigte Bambusbäume, Kletterpflanzen, Farne und großblättrige Pflanzen. Die Mangrovenlandschaft besteht aus salztoleranten Bäumen und Sträuchern diverser Pflanzenfamilien, die sich an die Bedingungen an Flussmündungen und an der Meeresküste angepasst haben. Die Mangrovenwälder gehören zu den produktivsten Ökosystemen der Erde, in ihren Baumkronen leben Säugetiere und Reptilien. Die Savannenlandschaft liegt im Norden des Landes, in der Provinz Guanacaste. Der Nationalpark Santa Rosa besteht zum Großteil aus einer solchen Savannenlandschaft mit wenigen Buschpflanzen und trockener Erde.

Costaricanische (Pflanzen-)Kuriositäten

Die Frucht des Noni-Baumes ist etwa so groß wie ein Ei – dem Saft dieser Frucht werden gesundheitsfördernde und heilende Wirkungen nachgesagt, die allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Achtung: Die Frucht schmeckt im reifen Zustand allerdings ähnlich wie alter Käse!

Nirgends auf der Welt wachsen so viele Orchideen wie in Costa Rica: Wer die zarten Blumen mag, wird in Costa Rica aus dem Staunen nicht mehr herauskommen!


Wunderschöne Fotos der Flora und Fauna auf Costa Rica:



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Als Christoph Kolumbus 1502 an der Karibikküste Costa Ricas landete, war er überzeugt, dass dieses schöne Land mehr als nur Naturschätze zu bieten hätte und gab dem Land den Namen „Costa Rica y Castillo de Oro“ – also „Reiche Küste …

Die Tierwelt in Costa Rica

Die unglaublich reiche Flora und Fauna ist wohl der Hauptgrund, warum jährlich etwa zwei Millionen Touristen Costa Rica besuchen. Ein Viertel der Landesfläche besteht aus Nationalparks, in denen dieser Artenreichtum bestaunt werden kann. Das Nationale Institut für Artenvielfalt in Costa Rica geht davon aus, dass Costa Rica Heimat für über eine Million Tierarten ist! Die zwölf Vegetationszonen beherbergen ganz unterschiedliche Lebensformen – von der Vampirfledermaus bis hin zum Spitzkrokodil.

Schlange im Nationalpark Piedras Blancas

Schlange im Nationalpark Piedras Blancas


Costa Ricas Meeresbewohner
Costa Ricas Küste wird im Westen vom Pazifik, im Osten vom Karibischen Meer umspült. Im Südosten, an der Grenze zu Panama, bei Manzanillo und Cahuita können Taucher die karibische Pracht bewundern: Dort breiten sich Korallenriffe aus und zudem können Großfische und Fischschwärme beobachtet werden. Barsche, Teufelsrochen, Weißspitzenriffhaie…Costa Rica ist unter Wasser mindestens genauso aufregend wie oberhalb! Wer auf der Isla de Coco im Pazifik Halt einlegt, kann Hammerhaischwärme erspähen – rund 40 Hai-Arten sind an Costa Ricas Küste heimisch. Aber auch die niedlichen Delfine halten sich dort gerne auf! Wer Glück hat, sieht an der Pazifikküste auch Buckelwale, die dort balzen und Junge werfen. Wer noch mehr Glück hat, erspäht eine der wenigen noch übrigen Manati-Seekühe.

Die Säugetiere in Costa Rica
In Costa Rica lässt es sich gut leben: Das wissen nicht nur Ticos und Reisende, sondern auch die 200 Säugetierarten, die im Land verstreut zu Hause sind. Rund die Hälfte dieser Arten sind Fledermäuse, die ab und an mal zusammen mit Affen auf den Bäumen abhängen. Totenkopfäffchen,Kapuzineraffen oder Mantelbrüllaffen – auch diese Rassen sind in Costa Rica stark vertreten. Auch Faultiere machen es sich zwischen den Ästen gemütlich. Wildkatzen schleichen auch durch den Dschungel, doch Jaguare, Pumas und Ozelot sind inzwischen leider selten geworden. Nasenbären und Waschbären sind weniger scheu, sie bedienen sich gern an den Essensresten auf Campingplätzen. Tropische Nagetiere gibt es in Costa Rica auch: Das Paka, eine Art großes, gestreiftes Dschungel-Meerschweinchen, ist eine einheimische Grillspezialität. Allerdings sollten Touristen lieber darauf verzichten: Pakas können zahlreiche Krankheiten übertragen. Aufmerksame Besucher können auch sonst noch allerlei Säugetiere in Costa Rica entdecken: Gürteltiere, Opossums, Hasen, Kojoten, Otter, Hasen und Wiesel.

Amphibien und Reptilien auf Costa Rica
Bunte Frösche – davon gibt es in Costa Rica einige. Ganze 20 verschiedene Giftfrösche in Knallfarben leben auf der Insel. Dazu gesellen sich über 160 Schlangenarten, wovon einige – beispielsweise die Korallennatter und die Lanzenotter – sehr giftig sind. Wer von einer Schlange gebissen wird, sollte sofort einen Arzt aufsuchen!
Im Feuchtgebiet des Landes, dem Caño Negro, leben
Spitzkrokodile und Kaimane, Meeresschildkröten legen an der Küste ihre Eier und können in Ruhe beobachtet werden. Auch Echsen fühlen sich in dem lateinamerikanischen Land offensichtlich wohl: Der grüne Leguan kann bis zu zwei Meter lang werden!

Könige der Lüfte: Vom Riesenstorch bis zum Papagei
Für Ornithologen gilt Costa Rica als das Paradies schlechthin: Ein Zehntel aller bekannten Vogelarten lebt in Costa Rica – also etwa 900 verschiedene Arten. Unvorstellbar: 50 verschiedene Kolibri-Arten führen ihre beeindruckenden Tänze in Costa Ricas Wäldern auf. Dazu kommen diverse Wasservögel (Ibise, Silberreiher, Rosa Löffler, Pelikane, Brauntölpel etc.), rund 15 Papageienarten (darunter der Ara macao mit seinem bunten Gefieder) und verschiedene Tukane mit ihren großen, oft gelben oder gar bunten Schnäbeln, die in allen Regenbogenfarben strahlen. Der Quetzal gilt als der unumstrittene Star der Vogelwelt des Landes: Der seltene Vogel, der ausschließlich in den Nebelwäldern Mittelamerikas lebt, beeindruckt mit seinem langen türkisblauen, roten oder grünen Schwanz und seinem prächtigen Kopfschmuck. Von den Azteken wurde der Quetzal als Gottheit verehrt – wer einen Quetzal tötete, wurde mit dem Tod bestraft. Der Legende nach tötet sich ein Quetzal in Gefangenschaft selbst – deshalb gilt er als Symbol für die Freiheit.

Weitere imposante Fotos von meinen Urlaub auf Costa Rica:



Artilel über Land und Leute auf Costa Rica:

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Vulkane und Geologie in Costa Rica

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Die Regionen Costa Ricas

Politische Gliederung Costa Ricas
Verwaltungstechnisch gliedert sich Costa Rica, das kleine Land in Zentralamerika, in sieben Provinzen: Guanacaste im Nordwesten, Alajuela gleich daneben im Inneren des Landes, in Heredia, in Limon, der Provinz, die die gesamte Karibikküste umfasst. Das Gebiet um die Hauptstadt bildet die gleichnamige Provinz San José, weiter im Süden, an der Grenze zu Panama liegt die Provinz Puntarenas. Die einzelnen Provinzen sind wiederum in Kantone unterteilt, die wiederum in Distrikte eingeteilt werden.

Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio


Topografische Gliederung von Costa Rica
Neben der politischen gibt es – wie in vielen Ländern in Zentralamerika – noch eine geografische Einteilung des Landes: Diese teilt Costa Rica in sechs Großräume:

– Die Schwemmlandebenen und Strände der Karibikküste (Limon): An der atlantischen Karibikküste fällt relativ viel Regen, die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei angenehmen 26 Grad Celsius. Februar und März sind Trockenzeit. Nördlich der Hafenstadt Puerto Limon dehnen sich große Bananenplantagen und weitverzweigte Flusssysteme sowie küstennahe Tieflandregenwälder aus. Der Nationalpark Tortuguero gehört zu den Hauptattraktionen der Region. Im Süden liegen die Ortschaften Cahuita und Puerto Viejo – hier herrscht Karibik-Feeling pur: Lange, weiße Palmenstrände und noch relativ wenig Tourismus.

– Das zentrale Hochland (Valle Central oder Meseta Central) um San José liegt auf einem Hochplateau: Hier schlägt das wirtschaftliche und politische Herz des Landes, denn hier liegen neben der Hauptstadt auch noch die Städte Heredia, Cartago und Alajuela. In diesem Ballungsraum leben etwa 60 Prozent der Costa-Ricaner, das milde und gesunde Klima sowie die reichhaltigen, vulkanischen Böden machen das Gebiet zur idealen Anbaufläche für Kaffee und andere landwirtschaftliche Produkte.

– Die zentrale Vulkan-Hochebene im Norden (mit dem Arenal-Vulkan) wird von den Kordilleren sowie vom Arenal-Stausee und dem gleichnamigen Vulkan geprägt. Die Cordillera Tilaran bildet die Kontinentalscheide zwischen Atlantik und Pazifik.

– Die trockene Halbinsel Nicoja bildet zusammen mit der Region Guanacaste den Nordpazifik: Mit wenig Regen und vielen Traumstränden lockt das Gebiet jedes Jahr tausende Touristen an. Tropischer Trockenwald, Vulkane und Weideland prägen die Region.

– Die zentrale Pazifikküste(Zentralpazifik) vom Süden bis hinauf zum Golf von Nicoya erstreckt sich im Westen des Landes: Hier geht der tropische Trockenwald in den immergrünen Feucht- und Regenwald über.

– Der Süden Costa Ricas (Südpazifik) mit seinem Regenwald und den tropischen Stränden ist im Vergleich zu den anderen Gebieten zur wenig touristisch erschlossen. Die Halbinsel Osa sowie der Corcovado-Nationalpark sind die Hauptattraktionen der Region, ebenso das Gebiet um den Cerro de la Muerte, dem höchsten Pass des Landes. Die Natur an der Küste wird von Tieflandregenwäldern, Bergregenwäldern und wilden Stränden geprägt. Der Star dieser Region ist nicht zuletzt der traumhaft schöne Quetzal, der seltene Vogel, der von den Inkas als Gottheit verehrt wurde.

Das kleine Land in der Mitte von Zentralamerika bezieht seinen Charme und seine Einzigartigkeit vor allem von dieser Vielfalt: Nur wenige Länder der Erde können eine solche Bandbreite an Vegetations- und Klimazonen vorweisen. Damit verbunden ist natürlich der Artenreichtum, für den Costa Rica weltweit bekannt ist. Denn in den diversen Regionen finden ganz unterschiedliche Tierarten ein Zuhause – kein Wunder also, dass Costa Rica 4 Prozent aller Lebewesen der Welt beherbergt.

Eindrücke von Costa Rica:


Weitere Informationen über das Leben in Costa Rica:

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

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1949 wurde in Costa Rica per Verfassungsdekret das Militär abgeschafft. Die freigesetzten Gelder wurden in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Eine weitreichende Entscheidung, die auch heute noch Früchte trägt. Die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent die zweitniedrigste Mittelamerikas (Kuba: 3 Prozent). …

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Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Die Bergwelt Costa Ricas

Durch das Inland von Costa Rica zieht sich eine gewaltige Bergkette, die das Land in eine karibische und in eine pazifische Seite teilt und sich von Nicaragua im Norden bis hinunter nach Panama im Süden erstreckt. Mit knapp 3.900 Höhenmetern ist der Chirripó der höchste Berg des Landes, weitere hohe Berge sind der Pirámide, Terbi, Ventisqueros, die Laguna, der Nuevao, Truncado, Kámuk, Orosí und der Cerro de la Muerte.

Manzanio richtung Norden

Manzanio richtung Norden


Cherro Chirripó
Der Cherro Chirripó liegt wie einige andere Berge in der Cordillera de Talamanca. Bei klarem Wetter erwartet Gipfelstürmer ein besonderer Ausblick: Es ist sowohl der Pazifik, als auch das karibische Meer zu sehen. Ein Aufstieg auf den Cherro Chirripó beginnt am besten beim Dorf San Gerardo de Rivas. Die Hänge des Berges säumen tropische Bergregenwälder: Immergrüne Eichen, Baumfarne und kleine Bambusse wachsen bis auf die Baumgrenze bei 3.400 Meter. Oberhalb regiert Páramo, eine Vegetationsform, die sich durch niedrige Büsche und niedrigen Bambus auszeichnet. Der Berg liegt im Süden des Landes an der Provinzgrenze zwischen Cartago und Limón.

Der Orosí
Der Orosí-Vulkankomplex liegt im Nordwesten des Landes vor der Grenze zu Nicaragua. Der Orosí ist eine Ansammlung von erloschenen Schichtvulkanen, dem Orosí, Orosilito, Pedregal und dem Cacao. Letzterer ist mit 1.660 Metern der höchste Berg des Komplexes, der im Nationalpark Guanacaste liegt. Aufgrund der großen Artenvielfalt ist die Gegend um den Orosí ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, am Fuße des Berges befindet sich die Marizta Biological Station, eine Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt auf dem tropischen Ökosystem.

Cerro Kámuk
Der Cerro Kámuk ist die größte Erhebung im Nationalpark La Amistad nahe der Grenze zu Panama im Süden von Costa Rica. Der Berg ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger – für Auf- und Abstieg sollte man sich eine Woche Zeit nehmen. Der Cerro Kámuk liegt inmitten unberührter Natur, die allerdings große Anforderungen an die Wanderer stellt: Pfade sind oft von Wildtieren ausgetreten, das Gelände ist zum Teil unwegsam. Zudem sollte man nur neue Campingausrüstung mitnehmen und die Wanderschuhe vor der Tour sehr gut reinigen: Schon wenige Sporen anderer Naturräume können ökologischen Schaden anrichten.

Cerro de la Muerte
Der „Berg des Todes“ heißt nicht umsonst so – viele leichtsinnige Wanderer haben bei der Besteigung schon ihr Leben lassen müssen. Heute führt ein befahrbarer Weg direkt zum Gipfel des Berges, der in der Cordillera de Talamanca liegt. Rund um den Cerro de la Muerte können zahlreiche Vögelarten beobachtet werden, die nur in der Talamanca Gegend vorkommen: Der Feuerkehlkolibri, die Graukehl-Drossel oder der Bergzaunkönig.

Wunderschöne Fotos der Flora und Fauna auf Costa Rica:



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Reisepass

Reisepass


Deutsche Vertretung in Costa Rica
Telefon:(+506) 2290 90 91
Telefax: (+506) 2231 6403
E-Mail: Direkt über die Botschafts-Webseite
www.san-jose.diplo.de

Telefonnummer für Notfälle: (+506) 8381 7968

Österreichische Vertretung in Costa Rica
Telefon: (+506) 2291-6142
Telefax: (+506) 2291-6246
E-Mail:
consulado.austria@cr4a.com

Schweizer Vertretung in Costa Rica
Telefon: (+41) 31 322 19 81
(+506) 22 21 48 29
Telefax: 41 31 322 19 84
506 22 55 28 31
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Uhrzeit in Costa Rica
Die aktuelle Zeitdifferenz laut MEZ (Mitteleuropäischer Zeit) beträgt 8 Stunden – ist es also in Mitteleuropa 18.30 Uhr abends, ist es in Costa Rica gerade 10 Uhr 30. Die Standard- und aktuelle Zeitdifferenz laut UTC beträgt hingegen 6 Stunden. Als UTC wird die koordinierte Weltzeit, ausgehend vom Nullmeridian, berechnet. Durch die UTC ist eine weltweite einheitliche Berechnung der Zeit möglich.

Weitere imposante Fotos von meinen Urlaub auf Costa Rica:



Artilel über Land und Leute auf Costa Rica:

Staatsform und Politik in Costa Rica

Laura Chinchilla – Costa Ricas erste Präsidentin Laura Chinchilla heißt die derzeitige Präsidentin des Landes – 2010 übernahm sie als erste Frau das höchste Amt des Staates. Der Präsident bzw. die Präsidentin wird alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt …

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica 36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im …

Vulkane und Geologie in Costa Rica

Die mächtigen Vulkane Costa Ricas gehören zu den Attraktionen des Landes – über hundert Vulkane überziehen das Land. Viele davon sind bereits abgetragen und überwuchert, andere hingegen gut zu erkennen und aktiv wie eh und je. Geologie Aus der Sicht …

Die Bergwelt Costa Ricas

Durch das Inland von Costa Rica zieht sich eine gewaltige Bergkette, die das Land in eine karibische und in eine pazifische Seite teilt und sich von Nicaragua im Norden bis hinunter nach Panama im Süden erstreckt. Mit knapp 3.900 Höhenmetern …

San José – Hauptstadt von Costa Rica

San José – Die bunte Paradies-Hauptstadt  Prächtige Villen, Palmen und Grün soweit das Auge reicht und konstant angenehme Temperaturen um die 24 Grad das gesamte Jahr über: San José ist die paradiesische und kosmopolitische Hauptstadt von Costa Rica im Inneren …

Beste Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel, die beste Reisezeit hängt demnach von individuellen Präferenzen, der besuchten Region und den geplanten Unternehmungen ab. Grundsätzlich erstreckt sich zwischen Dezember und April die Trockenzeit – also der Sommer. Von Mai bis November ist Regenzeit und es herrscht costaricanischer Winter, der jedoch nichts mit den kalten europäischen Wintern gemein hat.

Powerful Pacific

Powerful Pacific


Regen- und Trockenzeit in Costa Rica
Die Regenzeit zeichnet sich in Costa Rica allerdings nicht durch Dauerregen aus: Meist sind die Regengüsse eine willkommene Abkühlung an heißen Tagen. Im Winter setzen die Regenfälle zudem meist erst am Nachmittag ein und halten dann zwei bis drei Stunden an.

Regen- und Trockenzeit an der Pazifik- und der Karibikküste
An der Pazifikküste sind die Monate zwischen Mai und November Regenzeit. Im Oktober und November ist mit stärkeren Tropengüssen zu rechnen.
Anders an der
Karibikküste: Dort sind die Monate zwischen Juni und Oktober sowie Jänner und März relativ trocken. Der meiste Regen fällt im Juli und im November. Die beste Reisezeit für die Karibikküste ist der September und der Oktober.

Hurrikan-Zeit in Costa Rica
Während der Regenzeit ist auch Hurrikan-Zeit in Costa Rica – vor allem in der costaricanischen Karibik. Während der Hurrikan-Zeit regnet es dort besonders viel. Die
Trockenzeit ist wiederum nicht komplett trocken, auch im Sommer regnet es ab und an – jedoch deutlich weniger als im Winter. Costa Rica ist kaum direkt von Hurrikans getroffen, die indirekten Auswirkungen während der Hurrikan-Zeit sind verstärkter Regen und bedecktes Wetter.

Veranillo de San Juan: Juli-August
Der Zeitraum zwischen Mitte Juli bis Mitte August wird in Costa Rica Veranillo de San Juan genannt, dieser „kleine Sommer“ ist eine Trockenperiode in der Regenzeit, die vor allem den Nord- und Zentralpazifik betrifft. Wer die Pazifikseite Costa Ricas in dieser Zeit besucht und etwas Glück mit dem Wetter hat, findet ideale Bedingungen vor: Wenige Touristen, entspannte Costa-Ricaner und viel Sonne.

Beste Reisezeit für Costa Rica nach Unternehmungen
– Vögel beobachten
Um die Vogelwelt Costa Ricas in aller Ruhe entdecken und bestaunen zu können, eignet sich die Regenzeit am besten. Dann bekommt man möglicherweise den berühmten Quetzal vor die Linse.

– Nationalparks besuchen
Nationalparks können am besten im Sommer, also in der Trockenzeit besucht werden: Während der Sommermonate sind die Straßen in den Regenwaldgebieten und Nationalparks trocken und somit gut befahrbar.

– Strandurlaub
Für Strandurlauber im Nord- und Zentralpazifik sind die trockenen Zeiten zwischen Dezember und Mai ideal. In der Karibik sonnt, schnorchelt und lebt man am allerbesten in den Monaten zwischen März bis Juni und von September bis Oktober. Im Juli und November regnet es in der Karibik am meisten und es herrscht Hurrikan-Zeit.


Beeindruckende Fotos von meiner Costa Rica Rundreise:



Weitere Informationen für Costa Rica Urlauber:

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche „Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche …

Die Welt der Pflanzen in Costa Rica

Urlaub in Costa Rica bedeutet auch eine aufregende Reise in diverse Vegetationszonen mit einer jeweils charakteristischen, reichen Pflanzenwelt. Costa Rica gehört zu den 20 an Biodiversität reichsten Ländern der Erde. Sowohl die Küsten als auch das innere Hochland weisen verschiedene …

Die Regionen Costa Ricas

Politische Gliederung Costa Ricas Verwaltungstechnisch gliedert sich Costa Rica, das kleine Land in Zentralamerika, in sieben Provinzen: Guanacaste im Nordwesten, Alajuela gleich daneben im Inneren des Landes, in Heredia, in Limon, der Provinz, die die gesamte Karibikküste umfasst. Das Gebiet …

Die Bergwelt Costa Ricas

Durch das Inland von Costa Rica zieht sich eine gewaltige Bergkette, die das Land in eine karibische und in eine pazifische Seite teilt und sich von Nicaragua im Norden bis hinunter nach Panama im Süden erstreckt. Mit knapp 3.900 Höhenmetern …

Botschaft und Konsulate in Costa Rica

Sollte jemand seinen Pass verloren haben, ist es ratsam, sich gleich an die Botschaft des Heimatlandes zu wenden. Dort besteht die Möglichkeit, einen neuen Reisepass zu beantragen. Wird der Pass verloren oder gestohlen, braucht es für die Ausstellung eines neuen …

Costa Rica: Kleines Land, reiche Küste

Als Christoph Kolumbus 1502 an der Karibikküste Costa Ricas landete, war er überzeugt, dass dieses schöne Land mehr als nur Naturschätze zu bieten hätte und gab dem Land den Namen „Costa Rica y Castillo de Oro“ – also „Reiche Küste …

San José – Hauptstadt von Costa Rica

San José – Die bunte Paradies-Hauptstadt  Prächtige Villen, Palmen und Grün soweit das Auge reicht und konstant angenehme Temperaturen um die 24 Grad das gesamte Jahr über: San José ist die paradiesische und kosmopolitische Hauptstadt von Costa Rica im Inneren …

Costa Rica: Kleines Land, reiche Küste

Als Christoph Kolumbus 1502 an der Karibikküste Costa Ricas landete, war er überzeugt, dass dieses schöne Land mehr als nur Naturschätze zu bieten hätte und gab dem Land den Namen „Costa Rica y Castillo de Oro“ – also „Reiche Küste und Goldene Burg“. Gold fanden die Spanier allerdings keines: Das Land ist arm an Edelmetallen und mineralischen Rohstoffen.

Sonnenuntergang Bahia Coco

Sonnenuntergang Bahia Coco


Als nachhaltigerer Schatz des Landes, stellte sich allerdings etwas anderes heraus: Die prächtige, überbordende, vielfältige Natur des Landes zieht Touristen aus aller Welt an. Umspült vom warmen Atlantik im Osten und dem weiten Pazifik im Westen, bietet Costa Rica traumhafte Strände, aufregende Vulkane, eine interessante Flora und Fauna und nicht zuletzt: Freundliche Menschen und costaricanische Gelassenheit.

Fläche von Costa Rica
Mit 51.100 Quadratkilometern ist Costa Rica etwa so groß wie Niedersachsen oder die Schweiz und damit relativ klein. Etwa ein Viertel der Landesfläche entfällt auf die Nationalparks. Im Norden Costa Ricas liegt Nicaragua – die Grenze zum nördlichen Nachbarland ist etwa 300 Kilometer lang – der Río San Juán bildet den längsten Teil davon. Die südliche Grenze erstreckt sich ebenfalls über ca. 300 Kilometer. Die Karibikküste Costa Ricas ist 212 Kilometer lang, während die Pazifikküste im Westen eine Länge von ca. 1000 Kilometern beträgt.

Einwohnerzahl in Costa Rica
In Costa Rica leben rund 4,4 Millionen Menschen. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bevölkerung deutlich zugenommen: Noch 1970 lebten etwa 1,7 Millionen Menschen in dem kleinen mittelamerikanischen Land – 1990 waren es schon 3 Millionen. Heute beträgt das jährliche Bevölkerungswachstum etwa 1,8 Prozent, dies bedeutet einen jährlichen Zuwachs von 80.000 Menschen pro Jahr.

Bevölkerungsdichte in Costa Rica
Mit einer Bevölkerungsdichte von 84,18 Einwohnern pro km² ist Costa Rica im Vergleich zu Mitteleuropa immer noch dünn besiedelt. Zum Vergleich: Deutschland kommt auf eine Dichte von 229 Einwohnern pro km², Italien auf 200 Einwohner pro km².

Bevölkerungsverteilung in Costa Rica
Wie wohl überall in Lateinamerika ist die Zahl der Menschen, die in den Städten leben, im Steigen begriffen: Aktuell sind es etwa 60 Prozent der Costaricaner, die die Vorzüge der Stadt dem Leben auf dem Land vorziehen. Der Siedlungsschwerpunkt des Landes ist das Valle Central – das klimatisch begünstigte Hochland im Inneren des Landes. Dort liegen auch die wichtigsten Städte des Landes: San José, Heredia, Cartago und Alajuela. In der costaricanischen Hauptstadt San José leben 340.000 Menschen – also 10 Prozent der Gesamtbevölkerung. Seit den 1950er Jahren hat die Bevölkerung stetig zugenommen: Die Einwohnerzahl hat sich seit damals vervierfacht.
Die Provinz Guanacaste im Nordwesten des Landes umfasst 20 Prozent der gesamten Landesfläche: Dort leben allerdings nur 7 Prozent der Costaricaner.

Wunderschöne Bilder von meiner Reise nach Costa Rica:



Weitere Infos über Costa Rica:

Angeln in Costa Rica

Robalos, Riesen Marlin, Segelfische, Feuerrochen – wohl kaum ein Fisch, den es auf Costa Rica nicht gibt. Gefangen werden vor allem Heringsfische, Fächerfische, Zackenbarsche, Schnapper, Marlin und Wolfsbarsche. Ob Flussfischen, Seefischen oder Hochseefischen – in Costa Rica ist alles möglich …

Costa Rica – Vom unbedeutenden Kolonialland zum Musterland Lateinamerikas

Christoph Kolumbus‘ Traum vom Gold Das Wappen Costa Ricas sagt viel über das Land aus: Sieben Sterne am Firmament, darunter zwei tiefblaue Ozeane und in der Mitte ein Land mit grüner Küste und Vulkanen im Hintergrund. Ein Segelschiff im Vordergrund …

Staatsform und Politik in Costa Rica

Laura Chinchilla – Costa Ricas erste Präsidentin Laura Chinchilla heißt die derzeitige Präsidentin des Landes – 2010 übernahm sie als erste Frau das höchste Amt des Staates. Der Präsident bzw. die Präsidentin wird alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt …

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

Sicherheit in Costa Rica

Kriminalität Wie immer auf Reisen in fremde Länder, sollte man auch in Costa Rica stets Vorsicht walten lassen. Von den zwei Millionen Besuchern jährlich, kehren die meisten mit schönen Erinnerungen heim. Der Großteil der Costaricaner ist zuvorkommend und hilfsbereit. Nichtsdestotrotz …

Kommunikation in Costa Rica

Handy/Telefon Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke, lokale Gespräche sind sehr günstig. Die Telefonzellen funktionieren mit einem Chip oder PIN-Code, die PIN-Code-Karten werden auf der Straße und in fast allen kleinen Geschäften verkauft. Es gibt Karten …

San José – Hauptstadt von Costa Rica

San José – Die bunte Paradies-Hauptstadt

 Prächtige Villen, Palmen und Grün soweit das Auge reicht und konstant angenehme Temperaturen um die 24 Grad das gesamte Jahr über: San José ist die paradiesische und kosmopolitische Hauptstadt von Costa Rica im Inneren des Landes auf frischen 1100 Metern Seehöhe. Doch alle wollen ins Paradies, deshalb ist dort auch viel los: In San José ist es auch laut und chaotisch – schließlich ist die Stadt das Verkehrs- und Kulturzentrum des Landes. Wer den Charme von „Chepe“ kennenlernen möchte, sollte sich etwas Zeit nehmen – und sich von Wellblechbeschlägen und Verkehrschaos nicht abschrecken lassen.

Rio Negro

Rio Negro


San José – Damals und heute

Noch Anfang des 18. Jahrhunderts war San José noch ein kleines, unbedeutendes Bauerndorf in der Hochebene der  Valle Centra.  Der Glanz der Hauptstadt war damals noch ganz der alten spanischen Stadt Cartago vorbehalten – bis sich der erste gewählte Präsident der Republik,  Juan Mora Fernández entschied, mit San José einen Neuanfang zu wagen und die Hauptstadt des Landes zu verlegen. Prächtige Kolonialbauten findet man in San José deshalb nur wenige – die Stadt wurde erst nach der spanischen Besatzung groß. 1843 wurde die Universidad de Santo Tomás gegründet, 1940 folgte die Universität von Costa Rica.

Heute leben im Ballungsraum San José etwa 1,6 Millionen Menschen, die Hauptstadt selbst beheimatet ca.400.000 Personen. Der Aufschwung Costa Ricas ist in der quirligen Hauptstadt des Landes am besten zu beobachten: Hier schmiegen sich Glaspaläste wie jener des Internationalen Gerichtshofes an historische Villen der Plantagenbesitzer, hier laden breite Einkaufsstraßen zum Flanieren und Shoppen ein, während Volkstanzgruppen den soeben gelandeten Touristen erste Einblicke in die costaricanische Kultur gestatten.

Stadtgliederung
Die Stadt gliedert sich in 11 Distrikte die wie ein Schachbrett auf den rund 40 Quadratkilometern angeordnet sind. Die „Avenidas“ verlaufen von Ost nach West, die „Calles“ von Nord nach Süd.  Die Hauptschlagader der Stadt ist die Paseo Colón: Sie führt in das Zentrum der Stadt und zur Avenida Central – die Fußgängerzone von San José. Der chaotische und bunte Charme der Stadt zeigt sich hier wie unter dem Mikroskop: Wanderhändler bieten ihre Waren an, Business-Männer mit dunklen Sonnenbrillen eilen vorbei, westliche Modeketten und Fast-Food-Stuben an jeder Ecke, Wellblechzäune daneben.

Sehenswürdigkeiten in San José
Eine junge Kulturszene bringt Leben in die Stadt, aber auch Alteingesessenes bietet ein vielfältiges Programm. Zeitgenössische Lateinamerikanische Kunst wird im  Museo de Arte y Diseno präsentiert: Ausstellungen, Kinoabende und Workshops locken zahlreiche Besucher an.

Das Teatro Nacional an der Plaza de la Cultura wurde zur Jahrhundertwende erbaut und dem Pariser Opernhaus nachempfunden. Tagsüber gibt es Führungen, abends Theater auf hohem Niveau.

Das Museo de Oro y Numismática, das Goldmuseum, beherbergt prächtige Schätze: Hier werden 1.600 Goldobjekte aus Süd- und Mittelamerika ausgestellt.

Zum Chillen und Relaxen lädt der Parque La Sabana am westlichen Ende des Paseo Colón ein. Unter den alten Bäumen des schönen Parks kann die Siesta während der heißen Mittagsstunden genossen werden.

Wunderschöne Aufnahmen von Costa Rica:


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Die mächtigen Vulkane Costa Ricas gehören zu den Attraktionen des Landes – über hundert Vulkane überziehen das Land. Viele davon sind bereits abgetragen und überwuchert, andere hingegen gut zu erkennen und aktiv wie eh und je. Geologie Aus der Sicht …

Seen in Costa Rica

Obwohl es viele Flüsse in Costa Rica gibt, gibt es nur wenige Seen im Land. Wasserratten kommen bei ihren Ferien in Costa Rica besonders auf ihre Kosten: Auf den wilden, schönen Flüssen sind Rafting und Kajakfahren angesagt, an den Küsten …

Flüsse in Costa Rica

Das zentrale Gebirge des Landes unterteilt Costa Rica in eine karibische und in eine pazifische Region. Dort nehmen zahlreiche Bäche ihren Anfang, die das Land durchfließen, zu Flüssen werden und in den Pazifik oder Atlantik münden. Dabei werden die Bäche …

Die Regionen Costa Ricas

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Die Bergwelt Costa Ricas

Durch das Inland von Costa Rica zieht sich eine gewaltige Bergkette, die das Land in eine karibische und in eine pazifische Seite teilt und sich von Nicaragua im Norden bis hinunter nach Panama im Süden erstreckt. Mit knapp 3.900 Höhenmetern …