Nationalpark Rincón de la Vieja

Der Nationalpark Rincón de la Vieja gehört zu den vielseitigsten des Landes: Er umfasst etwa 14.000 Hektar Land und der gleichnamige Vulkan ist einer jener fünf Vulkane, die die Kordilleren Guanacastes bilden. Seit 1999 ist der Park als Teil der Area de Conservación Guanacaste Weltnaturerbe der UNESCO. Er wurde im Jahr 1973 gegründet.

Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio


Der Vulkan Rincón de la Vieja
Der Name des Vulkans und des Nationalparks entstammt einer alten Legende der einheimischen Bevölkerung – übersetzt bedeutet er etwa so viel wie „Schlupfwinkel der alten Frau“. Der Sage nach hält sich im See eine alte Frau verborgen, die wegen ihrer Raubtierzähne und der bösen Augen von einem Medizinmann verflucht wurde. Daraufhin zog sie sich in den Kratersee zurück.
Der Vulkan ist 1.900 Meter hoch, in seinem Krater liegt ein Säuresee, der an manchen Stellen bis zu 90 Grad Celsius heiß ist. 1995 und 1998 brach der Vulkan aus, und eine Schlammlawine mit ätzendem Gestein ergoss sich über die angrenzenden Plantagen, Brücken und Straßen. Um den Vulkan ist eine große Menge an geothermischer Energie vorhanden, die sich auch in heißen Quellen, Fumarolen und blubbernden Schlammlöchern zeigt.

Touren auf den Vulkan und im Nationalpark Rincón de la Vieja
Am Hang des Vulkans liegt der Sektor „Las Pailas“, der als das interessanteste Gebiet des Nationalparks gilt. Dort kommen besonders viele sprudelnde und blubbernde Teiche sowie heiße Quellen vor. Gäste können entweder einen der kurzen Pfade für eine Rundwanderung einschlagen oder auf den Gipfel des Vulkans wandern. Für letztere Tour wird allerdings eine gute Kondition vorausgesetzt – auch Wanderausrüstung, auf jeden Fall aber festes Schuhwerk, sollten mit dabei sein. Der Gipfel des Vulkans ist vom Eingang Las Pailas aus etwa 16 Kilometer entfernt, insgesamt dauert die Tour etwa 8 Stunden. Auf dem Gipfel des Vulkans belohnt der schöne Panoramablick über die weiten Ebenen Guanacastes die Besucher. Südlich des Kraters befindet sich eine Lagune.

Folgt man dem Wanderweg „Las Pailas“, kommt man zum Pfad „Agua Thermales“, der zu heißen Quellen führt, in denen man baden kann.


Hinweise
Die Las Pailas Rangerstation und die Station Santa Maria empfangen die Besucher. Erstere ist immer am Montag geschlossen. Achtung: Um die Stationen zu erreichen, ist ein Allradantrieb nötig! Von Liberia aus fahren täglich Busse zu beiden Sektoren des Rincón de la Vieja Nationalparks.
Der Park ist von 8.00 Uhr morgens bis 16.00 Uhr am Nachmittag geöffnet, der Eintritt beträgt 10 US-Dollar. Es können Führer gebucht werden, aufgrund der gut beschilderten Wanderwege ist aber auch eine Abenteuertour auf eigene Faust möglich.

Achtung: Aus den Flüssen des Nationalparkgebietes darf nicht getrunken werden! Im Wasser sind aufgrund der thermischen Aktivität gesundheitsgefährdende Substanzen enthalten.

Flora und Fauna des Nationalparks Rincón de la Vieja
Der Park wird von unterschiedlichen Biomen geprägt – sie reichen vom feuchten Regenwald im Nordosten bis hin zum Trockenwald im Süden. In diesen Vegetationszonen sind etwa 260 Vogelarten heimisch – beispielsweise der grüne Tukan. Mit etwas Glück können Besucher auch Tapire, Jaguare oder Pumas bestaunen – in den Bäumen baumeln oft Faultiere. Die interessante Landschaft wird durch die viele Schlammvulkane, Fumarolen, Wasserfälle und heißen Quellen geprägt.

Hinsichtlich der Pflanzen dominieren Zedernbäume, Zypressen, der weiße Guanacaste-Baum und zahlreiche Orchideen. Im Nationalpark wächst auch die Guaria Moroda, die Nationalblume Costa Ricas. Ab 1.500 Meter Höhe wächst überwiegend Moos.

Lage des Nationalparks Rincón de la Vieja
Der Park liegt in der Provinz Guanacaste, ganz im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Nicaragua. Von der Stadt Liberia aus ist der Vulkan in etwa einer Stunde Autofahrt zu erreichen.

Nützliche Informationen
Rincon de la Vieja Nationalpark
Tel: (506) 2661 8139


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Nationalpark Manuel Antonio

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Flora und Fauna im Nationalpark Irazú
In dieser Vegetationszone reicht die Baumgrenze bis zum Gipfel des Vulkans, trotzdem ist die Flora rund um den Krater eher spärlich. Seltene Hochgebirgspflanzen lassen allerdings Botaniker jubeln: Beispielsweise die leuchtend rote „Castelleja irazunensis“, die auf dem Vulkan entdeckt wurde (daher auch der Name). Der Nektar dieser kleinen Blume schmeckt Kolibris besonders gut! Die fast surreale Landschaft aus Krater- und Lavafeldern beherbergt auch Tiere, allerdings deutlich weniger als in anderen Nationalparks des Landes. An den Hängen des Vulkans sprießen dichte Nebelwälder und im Süden werden auf Plantagen Kartoffeln, Kohl und Kaffee angebaut.

Der Vulkan Irazú
Der Vulkan Irazú gilt als der unberechenbarste und einer der gefährlichsten Vulkane des Landes. Das macht auch schon sein Name deutlich – das indianische Iaratzú bedeutet so viel wie „zitternder und donnernder Berg“. Mit seinen 3.434 Metern Höhe ist er der höchste Vulkan des Landes. Der erste dokumentierte Ausbruch des Vulkans geht auf das Jahr 1723 zurück. Auch 1963 brach der Vulkan aus – die Eruption dauerte ganze zwei Jahre. 1994 brach der Vulkan zum letzten Mal aus.

Der Vulkan umfasst vier Krater – im Hauptkrater des Vulkans liegt ein Säuresee von giftgrüner Farbe – der Schwefelsee ist eines der liebsten Fotomotive für Costa-Rica-Besucher. Auch im Nachbarkrater „Diego de la Haya“ bildet sich ab und an ein See. Vom Aussichtspunkt am Gipfel Cerro Alto Grande ist der Blick über den gelbgrünen Schwefelsee und das schwarze Gestein fantastisch.

Touren im Nationalpark Irazú
Eine Tour auf den Vulkan sollte man bereits frühmorgens starten, um Mittag zieht sich der Gipfel oft mit Wolken zu. Mehrmals täglich fahren Busse von Cartago aus zum Gipfel empor – auch von San José aus gibt es Busverbindungen. Auf den Gipfel sollte unbedingt wetterfeste Kleidung mit, Temperaturschwankungen und Wetterumschwünge kommen am Vulkan ständig vor. Mit etwas Glück herrscht auf dem Gipfel eine klare Sicht, und die Besucher können sowohl den Pazifischen als auch den Atlantischen Ozean bestaunen.

Lage des Nationalparks
Der Nationalpark liegt in der Provinz Cartago, nur etwa eine knappe Autostunde von der Hauptstadt San José entfernt weiter östlich. Vom Städtchen Cartago aus, das südöstlich der Hauptstadt liegt, führt eine Straße etwa 35 Kilometer nordöstlich weiter bis zum Vulkan. Dort empfängt die Besucher eine kleine Cafeteria. Der Eintritt in den Park kostet 10 US-Dollar. Der Park ist sieben Tage pro Woche von 8.00 Uhr morgens bis 15.30 nachmittags geöffnet.

Nützliche Informationen
Führer Tourenverband Irazú
Tel. (+506)8961 2367

Infoseite zu Klima und Temperaturen auf dem Vulkan
www.imn.ac.cr/especial/estacionVirazu.html

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Chirripó Nationalpark

Zusammen mit La Amistad ist derChirripó Nationalpark das Juwel Costa Ricas: Beide Schutzzonen sind 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Inmitten des Parks liegen einige der höchsten Berge Costa Ricas, sie sind Teil der Cordillera de Talamanca. Auch der gleichnamige Cerro Chirripó, der mit 3.819 Metern die höchste Erhebung Costa Ricas ist, liegt inmitten der Schutzzone. Alle, die es bis auf den Gipfel schaffen, werden reich belohnt: Bei klarer Sicht sieht man gleich zwei Ozeane – das Karibische Meer und den Pazifik. Der Nationalpark umfasst insgesamt etwa 50.000 Hektar.

Pflanzenwelt

Pflanzenwelt


Flora und Fauna im Chirripó Nationalpark
Die Waldgrenze liegt bei etwa 2.400 Metern, bis dahin wachsen tropische Bergregenwälder. Typische Gewächse sind diverse Baumfarne, Epiphyten, immergrüne Eichen und viele kleine Bambusarten. Oberhalb der Waldgrenze liegt der Páramo, eine Vegetationsform, die typisch für die südamerikanischen Anden ist. Farne, mehrjährige Kräuter, niedrige Büsche, niedriger Bambus und Korbblütler überziehen die Landschaft. Flora und Fauna konnten sich im Park ungestört entwickeln, zahlreiche Säugetiere, Vögel und Reptilien leben hier ungestört vor sich hin.
Der seltene Sagenvogel Quetzal kann dort – mit etwas Glück – ebenso beobachtet werden wie die größte Tapirpopulation des Landes sowie zahlreiche Affen, Jaguare und Pumas.

Touren im Chirripó Nationalpark
Zahlreiche Wanderwege führen durch grüne Täler hinauf auf die hohen Gipfel und zwischen heißen Quellen hindurch. Im Park gibt es Hütten, in denen übernachtet werden kann. Um den Cerro Chirripó zu erreichen, ist San Gerardo de Rivas ideal. Von der Hauptstad San José aus kann der Ort über die Pässe Cerro de La Muerte und San Isidro de General erreicht werden. Von San Isidro sind es noch etwa 20 Kilometer zu San Gerardo, dem Ausgangspunkt für die Tour auf den Cerro Chirripó. Gute Kondition, festes Schuhwerk und warme Kleidung sind Voraussetzung für eine mehrtägige Tour auf den Gipfel. Die Besucherzahl für die Wanderung auf den Gipfel ist limitiert – es muss reserviert werden. Die Parkverwaltung hält täglich allerdings 10 Tickets zurück, die an Spontanbesucher vergeben werden. Die beste Reisezeit für eine Gipfelbesteigung ist die Trockenzeit.

Das Chirripó Tal ist ideal für leichtere Wanderungen – die Wege werden von Thermalquellen und Wasserfällen gesäumt. Auch ein Ausflug ins Naturreservat Cloudbridge ist empfehlenswert.

Lage des Chirripó Nationalparks
Der Chirripó Nationalparks liegt an der Grenze zwischen Cartago und Limón im Valle Central, dem gebirgigen Hochland im Zentrum von Costa Rica, etwa 150 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Im Osten grenzt der Park an den Internationalen Park La Amistat, der zum Teil in Panama liegt.

Nützliche Informationen
www.chirripo.com
Anmeldung für die Besteigung des Cerro Chirripó
reservacioneschirripo@gmail.com

Naturreservat Cloudbridge
http://www.cloudbridge.org/

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Jungle Nationalp Piedras Blancas

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Geschichte der Isla de Caño
Auf der Insel wurden einige der costaricanischen Steinkugeln gefunden, die auch in der Nähe um Sierpe ausgegraben wurden. Ihre Herkunft und Bedeutung ist noch nicht mit Sicherheit geklärt – das vulkanische Granitgestein, aus dem sie hergestellt wurden, kommt auf der Insel nicht vor. Archäologen gehen davon aus, dass die perfekt runden Steinkugeln von den Einheimischen angefertigt wurden. Die Insel wurde vermutlich in präkolumbianischer Zeit von den Brunca-Indianern als Grabstätte genutzt.

Flora und Fauna der Isla de Caño
Ein Großteil der Insel ist mit tropischem Feuchtwald bewachsen – 150 verschiedene Pflanzenarten wurden bereits ausgemacht. Die wilde, tropische Vegetation ist rundherum von Korallenriffen umgeben: Unter der Wasseroberfläche zeigt sich der wahre Reichtum der Insel. Die Flora und Fauna auf dem Land ist im Vergleich zu anderen Nationalparks vergleichsweise spärlich – die Welt unter Wasser ist allerdings überwältigend. Etwa 6.000 Hektar mariner Lebensraum werden hier geschützt. Die Insel ist ideal zum Tauchen und Schnorcheln: Delfine, Riffhaie, Riesenmantas, Barrakudas, Hammerhaie – zu entdecken gibt es mehr als genug.
An Land leben einige Schlangenarten, Echsen und viele Frösche – die einzigen Säugetiere auf der Insel sind Pakas und Schweine.

Touren auf der Isla deCaño
Es werden vor allem Tauchausflüge auf die Insel angeboten: Diese können von der Osa-Halbinsel aus gestartet werden. Auch von Uvita aus bietet eine Tauchbasis täglich Ausflüge zur Isla de Caño an. Allerdings dürfen nur die Ranger auf der Insel übernachten: Besucher müssen wieder zurück an das Festland oder in einem Boot vor dem Nationalpark übernachten. Schnorcheln ist rund um die Insel erlaubt, wer tauchen möchte, muss sich vorher an der Rangerstation anmelden. Da die tägliche Anzahl der Tauchgänge begrenzt ist, sind die Preise für das Tauchen hier höher als anderswo im Land. Es gibt keinen Rundweg um die Insel.

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Vulkan Arenal

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Der Vulkan Poás
Das Herz des Schutzgebietes ist der gleichnamige Vulkan: Der Krater des 2.700 Meter hohen Vulkans Poás ist mit einem Durchmesser von etwa 1.500 Metern und einer Tiefe von 300 Metern einer der größten der Welt – inklusive eines der größten Geysire. Das Spektakel, das sich den Besuchern vom Kraterrand aus bietet, ist atemberaubend: Der grünliche Kratersee mit seinem Säurewasser blubbert, spritzt und raucht – ein Hexenkessel, über dem oft auch Schwefelwolken schweben. Der Abstieg in den Krater ist allerdings verboten! Mit einem pH-Wert von weniger als 1 gehört der Kratersee zu den sauersten Seen der Welt.

Der Poás ist einer der aktiven Vulkane Costa Ricas, die letzten – zum Glück nur kleineren Ausbrüche – gab es im Jahr 2009 nach einem Erdbeben der Stärke 6,2.

Flora und Fauna des Nationalparks
Die Hänge am Vulkan sind mit üppigen Pflanzen bewachsen, hier findet man Zwergbambus, eine reiche Farnvegetation, Bromelien, Hochmoore und unzählige Orchideenarten. Bei der Lagune Botos wachsen auch Magnolien, karge Zonen wechseln sich mit Nebelwald ab. Grüngelbe Eichhörnchen, Kojoten, Stinktiere und Wiesel sind im Park beheimatet, doch aufgrund der Höhe und des recht kühlen Klimas leben hier weit weniger Arten als in anderen Parks.

Touren im Nationalpark Poás
Neben dem Hauptkrater befindet sich noch ein erloschener Krater, den die Vegetation inzwischen für sich zurückerobert hat: Er ist üppig bewachsen und die blaue Lagune Botos ist mit klarem Regenwasser gefüllt. Ein schöner, zwanzigminütiger Wanderweg verbindet beide Krater miteinander. Der Hauptweg führt über eine asphaltierte Straße zum Hauptkrater des Vulkans. Im Nationalpark gibt es nur diese beiden kurzen Wanderwege. Tipp: Je früher man auf dem Vulkan ist, umso größer sind die Chancen, den herrlichen Panoramablick zu genießen, denn mittags ziehen oft Wolken auf.

Interessante Ausflugsziele sind auch die zahlreichen Lagunen in der Nähe des Vulkans, beispielsweise die Lagune Hule nordöstlich vom Poás oder der La-Paz Wasserfall.

Der Eintritt zum Nationalpark kostet 10 US-Dollar, für einen Pkw müssen zusätzlich 2 US-Dollar bezahlt werden. Der Park ist von 8.00 Uhr morgens bis 15.30 Uhr nachmittags geöffnet. Täglich frühmorgens fährt auch ein Bus von San José zum Vulkan, die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden. Im Nationalpark gibt es eine Cafeteria und ein kleines Museum im Informationszentrum.

Lage des Nationalparks Poás
Der Vulkan liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Alajuela und etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt – somit eignet sich der Nationalpark auch gut für einen Tagesausflug.

Nützliche Infos
Poás Nationalpark
Tel: (506)
2482 2424

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Brüllaffe

Brüllaffe


Der Cahuita Nationalpark liegt im Südosten des Landes an der Karibikküste, in der Nähe des Nachbarlandes Panama und ca. 45 Kilometer südlich von der Provinzhauptstadt Puerto Limón. Um das Dorf Cahuita, das inzwischen zu einem der Zentren des Individualtourismus geworden ist, erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark. Er umfasst etwa 1.100 Hektar Land und ist der zweitälteste Park des Landes.

Flora und Fauna des Nationalparks
Sandstrände, Mangrovensümpfe, üppige Vegetation – der Cahuita Nationalpark ist einer der beliebtesten Parks Costa Ricas. Auch Korallenriffe können erkundet werden – allerdings wurden diese durch das schwere Erdbeben von 1991 und die Verschmutzung durch Abwässer bereits zum Teil zerstört. Nach Costa Rica in ein tropisches Paradies fliegen: Dieser Traum wird in Cahuita wahr: Kilometerlange, weiße Sandstrände mit tropischer Vegetation und steilen Klippen ziehen sich an der karibischen Küste entlang. Das längste Korallenriff Costa Ricas lockt Taucher an, genauso wie die bunten Fischschwärme, die Wasserschildkröten und die Seeigel. Auch im Inneren des Parks herrscht bunte Vielfalt: Zahlreiche Affenarten entspannen auf den Bäumen, Schmetterlinge und Vögel ziehen durch die Lüfte. Auch der eindrucksvolle Helmbasilisk ist im Park heimisch, genauso wie der grüne Leguan, der hier bis zu 60 Zentimeter groß wird. Im Park wachsen die wilde Ananas, die schönen Helikonien und selbst der Baum der Reisenden, der eigentlich aus Madagaskar stammt, hat hier Wurzeln geschlagen. Da sich auf dem Blattgrund der dichten Blätter Wasser sammelt, wurde der Baum als Wasserspender für Reisende in Not bekannt – daher auch der ungewöhnliche Name des palmenartigen Gewächses.

Touren durch den Nationalpark
Zum Schnorcheln und Tauchen ist der Nationalpark ideal – doch auch die Pfade durch den Regenwald sind empfehlenswerte Erlebnistouren. Canopy-Touren über den Baumkronen können ebenfalls gebucht werden und lassen den Adrenalinpegel steigen. Der Eintritt in den Nationalpark kostet 10 US-Dollar.

Lage des Nationalparks
Der Park erstreckt sich von Kelly Creek über die Halbinsel bis nach Punta Cahuita und zu Punto Vargas. Südlich des Parks liegt das beliebte Aussteigerdorf Puerto Viejo. Das nördliche Dörfchen Cahuita oder auch Puerto Viejo sind ideal, um den Park zu erkunden. Von der Hauptstadt San José liegt der Ort etwa 200 Kilometer oder vier Autostunden entfernt. Der weiße Sandstrand Playa Blanca und die schwarze Sandbucht Playa Negra umgeben das Dorf mit etwa 3.000 Einwohnern. Das karibische Flair der Gegend verheißt Relax pur, die Einwohner sprechen vor allem englischbasiertes Kreolisch, da die meisten ursprünglichen Einwohner aus Jamaika kamen und als Arbeitskräfte nach Costa Rica gebracht wurden. Am Eingang bei Kelley Creek befindet sich ein Restaurant. Der Park ist von 8.00 Uhr morgens bis 16.00 Uhr nachmittags geöffnet.

Nützliche Infos
CIUDAD PERDIDA ECOLODGE
Schöne Ecolodge gleich hinter dem Eingang zum Nationalpark, 10 Minuten vom Zentrum Cahuitas entfernt
Tel: (506) 2755 0303


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Palmen

Palmen


Geschichte des Nationalparks
In der Geschichte Costa Ricas nimmt der Nationalpark Cabo Blanco einen besonderen Platz ein: Er war die erste geschützte Zone des Landes. Schwedische Einwanderer erworben das Land, das durch Rodung bereits stark beschädigt war, und gründeten im Oktober 1963 den Nationalpark. Heute erinnert noch eine Gedenktafel an die Gründer.

Flora und Fauna im Nationalpark
In den diversen Vegetationszonen sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Viele Säugetiere fühlen sich hier sehr wohl: Neben Hirschen, Wildschweinen, Faultieren, Waschbären, Gürteltieren und Ameisenbären können auch diverse Affenarten beobachtet werden. Zahlreiche Vögel nisten in den Baumkronen: Tölpel und Fregatten, Pelikane und Möwen, Schwalben und Kolibris. Weitere Highlights des Costa-Rica-Parks: Ozelots, Wieselkatzen oder Baumozelots. Auch im Wasser blüht das Leben: Venusmuscheln, Krabben, Hummer und viele Fische bilden eine reiche Unterwasserwelt.
Der immergrüne Regenwald und der Mischwald bestehen aus etwa 150 diversen Baumarten, auch seltene Pflanzen wie den „Pachate“ und den „Espavel“ findet man hier. Immergrüne Baumarten sind vorherrschend, doch auch laubabwerfende, trockene Baumsorten wurden klassifiziert. Der große Sekundärwald ist etwa 50 Jahre alt und nimmt circa 85 Prozent des Gebietes ein, die restlichen 15 Prozent der Waldfläche sind Primärwald. Einige Zonen des Nationalparks werden strenger geschützt als andere, um das komplexe Ökosystem nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Etwa zwei Kilometer vor der Küste liegt die Isla Cabo Blanco – auch „Weißes Kap“ genannt, weil der Guano, die Exkremente von Seevögeln, die Insel bedecken. Das Seevogelschutzgebiet ist für Besucher allerdings nicht zur erreichen.

Touren im Cabo Blanco Nationalpark
Das Badeörtchen Montezuma – ebenfalls ein Highlight Costa Ricas – ist ein guter Ausgangspunkt, um den Park zu entdecken. Mehrere Wanderwege führen durch das Reservat: Der kürzeste Weg ist etwa 2,5 Kilometer lang – er kann in ca. 1,5 Stunden zurückgelegt werden. Der längste Weg führt auf etwa 8 Kilometern durch den Park – durch die vielen Steigerungen ist allerdings eine gute Kondition erforderlich.

Lage des Nationalparks
Der Nationalpark liegt an der Spitze der Halbinsel Nicoya, die sich im Nordwesten von Costa Rica in den Pazifik hinein erstreckt. Der Park kann entweder von Mal Pais aus über die Station San Miguel oder von Montezuma aus über die Station Cabo Blanco erreicht werden. Der Park ist von 8.00 Uhr morgens bis um 16.00 Uhr nachmittags geöffnet. Neben einem Besucherzentrum gibt es auch Toiletten, Parkmöglichkeiten, Picknickplätze und Trinkwasser.

Nützliche Infos
Cabo Blanco Nationalpark
Tel: (056) 642 0093
www.caboblancopark.com

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Nationalpark Braulio Carrillo

Costa Rica Reisen – das sind immer auch Reisen zur Vielfalt unserer Erde, zu den unglaublich ausgeklügelten Systemen der Natur, die den Menschen ob einer solchen Perfektion erstaunen und erblassen lassen. Eines der Schutzgebiete, das eingerichtet wurde, um diese Wunder der Natur zu erhalten, ist der Nationalpark Braulio Carrillo. Mit einer Fläche von etwa 480 Quadratkilometern ist dieser Nationalpark einer der größten des Landes, gegründet wurde er in den 1970er-Jahren. Benannt wurde er nach dem dritten costaricanischen Staatsoberhaupt Braulio Carrillo.

Pelikan im Nationalpark Manuel Antonio

Pelikan im Nationalpark Manuel Antonio


Flora und Fauna im Nationalpark Braulio Carrillo
Der Braulio Carrillo umfasst sehr unterschiedliche Lebensräume – der größte Teil der costaricanischen Tier- und Pflanzenarten lebt in dieser Schutzzone, die etwa 30 Kilometer nordöstlich von San José liegt. Trotz der Nähe zur Hauptstadt – die fast alle Besucher des Landes auf ihren Costa Rica Reisen passieren – ist der Nationalpark noch nicht so gut erschlossen wie andere Schutzzonen.

Teilweise stoßen die Besucher auf eine extrem dichte Vegetation, quer durch den Nationalpark führt eine Autobahn, an der einige Rangerstationen liegen. Nur wenige Wanderungen führen in das Innere des Parks – wer aber gerne urige Natur und wenige Touristen auf seiner Costa Rica Reise erleben möchte, ist mit diesem Ausflugsziel gut bedient. Der dichte Urwald, die tosenden Flüsse und die Wasserfälle über tiefen Schluchten sind auf jeden Fall beeindruckend!

Der Barva Vulkan
Der Park wird in drei Zonen eingeteilt: In den Sektor Zurqui, den Sektor Carrillo (Quebrada Gonzalez) und in den Sektor Volcano Barva. Letzterer gilt als interessantester Teil des Nationalparks – der schlafende Vulkan Barva ist das Herz dieser Zone. Auf seinen fruchtbaren Hängen wächst und gedeiht es, um den Vulkan liegen gleich drei Kraterseen: Die Laguna Barva, die Laguna Danta und der Copeysee. Der fast 3.000 Meter hohe Vulkan ist bereits seit Jahrtausenden erloschen.

Touren im Braulio Carrillo Nationalpark
Idealer Ausgangspunkt, um den Barva zu entdecken, ist das kleine Städtchen San José de la Montana und das Dorf Sacramento, das am Eingang des Parks liegt. Einmal den Gipfel erreicht, führen Dschungelpfade bis zur biologischen Station „La Selva“, die etwa auf Meereshöhe liegt. Für diese Wanderung müssen mehrere Tage eingeplant werden, benötigt wird auf jeden Fall mehrschichtige Kleidung, da es auf dem Vulkan auch recht kühl sein kann. Für die anspruchsvolle Wanderung muss vorher eine Genehmigung der Parkverwaltung eingeholt werden.

Wer die Nebenkrater des Vulkans bestaunen möchte, erreicht die Lagunen von Sacramento in etwa eineinhalb Stunden – der Weg führt durch die tropische Regenwaldvegetation. Mit etwas Glück erhascht man einen Blick auf seltene Vögel oder scheue Tiere wie beispielsweise das Dreizehnfaultier.

Lage des Braulio Carrillo Nationalparks
Der Park befindet sich im zentralen Hochland Costa Ricas, etwa 30 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt San José entfernt und kann mit dem Auto in ca. 45 Minuten erreicht werden. Zudem gibt es Busse, die mehrmals täglich zwischen Heredia, der Stadt etwas nördlich von San José, und Sacramento oder San José de la Montana verkehren. Der Park ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis 16.00 Uhr nachmittags geöffnet. Der Eintritt kostet 10 US-Dollar pro Person.

Nützliche Infos
In den verschiedenen Sektoren befinden sich Toiletten, Campingmöglichkeiten, Informationszentren und Trinkwasser. Restaurant gibt es keines.
Ranger Station Carrillo
Tel: (506) 2268 1039

Ranger Station Barva
Tel: (506) 2266 1883

Eindrücke von meiner Costa Rica Reise:



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Nationalpark Ballena

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Helmbasilisk Nationalpark

Helmbasilisk Nationalpark


Touren durch den Nationalpark: Wale beobachten und Inseln bewandern
Seinen Namen bekam der Park von den Buckelwalen – gegründet wurde er 1990, damit ist dies der jüngste Nationalpark des Landes. Zahlreiche Wale machen von Dezember bis April Halt in den warmen Gewässern der pazifischen Küste – bevor sie wieder Richtung Norden schwimmen. Walbeobachtungen stehen im Nationalpark also ebenfalls hoch im Kurs – die beste Zeit für diese Unternehmung ist zwischen Februar und März. Auch Wanderungen können unternommen werden – am schönsten ist jene zur Punta Uvita Tombolo, einer schmalen Insel, die über eine traumhafte Brücke aus Sand zu erreichen ist. Dieses kleine Paradies ist mit zahlreichen Mangroven bewachsen und bietet einen natürlichen Lebensraum für Vögel, Reptilien und zahlreiche Meerestiere.
Auch Schildkröten kann man im Nationalpark beim gemütlichen Spazieren betrachten: Zwischen Mai und November legen die Lepidochelys olivacea und die Eretmochelys imbricata Eier in den Sand. Das natürliche Umfeld der Schildkröten darf allerdings nicht gestört werden – Blitzlichter und Lärm sollten deshalb vermieden werden.

An der Playa Ballena und der zauberhaften Playa Uvita sorgen tropische Traumstrände für Urlaubsfeeling – weißer Sand und türkisblaues Meer erwarten hier die Besucher.

Lage des Ballena Nationalparks
Der Nationalpark liegt etwa 170 Kilometer südwestlich der costaricanischen Hauptstadt auf der Pazifikseite– etwa 3 Stunden dauert die Fahrt von San José bis nach Ballena. Auch mit öffentlichen Verkehrsmittel kann der Park erreicht werden: Mit dem Bus nach Quepos, Dominical oder San Isidro de El General. Dort steigt man um in den Bus nach Uvita. Auch von Puntarenas aus gibt es regelmäßige Verbindungen nach Uvita. Der Marina National Park Ballena befindet sich etwa 20 Kilometer südlich der größeren Ortschaft Dominical. Dort gibt es zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten.

Nützliche Infos
Hotel in Ballena mit deutschsprachiger Führung – Hotel Cristal Ballena
Tel (506) 2786 5354
www.cristal-ballena.com

Beeindruckende Fotos von meiner Costa Rica Rundreise:



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Das Schutzgebiet Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde umfasst etwa 10.500 Hektar und liegt an den Hängen des Gebirgsmassivs der Cordilleren de Tilaran im Zentrum Costa Ricas. Der Nationalpark umfasst unterschiedliche Lebensräume zwischen 800 und 1.800 Metern – der Nebelwald nimmt allerdings die größte Fläche ein.

Faultier Manuel Antonio

Faultier Manuel Antonio


Flora und Fauna im Nebelwald von Monteverde
Der Artenreichtum Monteverdes ist legendär: Über 2.500 Pflanzenarten und 100 verschiedene Säugetiere können beobachtet werden: Eichhörnchen, Waschbären, Affen oder Tapire. Auch für Vogelliebhaber und Hobby-Ornithologen ist der Nebelwald ein Paradies: Etwa 400 Vogelarten sind hier heimisch – darunter der seltene Quetzal, der von den Inkas als Gottheit verehrt wurde, oder der Elfenbeinsittich und der Veilchenkolibri. Auch Reptilien fühlen sich im Monteverde Nebelwald wohl: Etwa120 verschiedene Arten finden ihren Lebensraum im Nationalpark. Ein Highlight sind auch die vielen verschiedenen Orchideenarten, die es sich zum Großteil auf den Palmen gemütlich machen. Im Monteverde Nebelwald wachsen die verschiedensten Pflanzen üppig durcheinander: Höhe Bäume, mannshohe Farne und tiefgrüne Moose.

Geschichte des Nationalparks Monteverde
1951 kaufte eine Gruppe von Quäkern, die aus den USA eingewandert waren, einen Großteil des heutigen Reservates. Die religiöse Gemeinschaft floh vor einem drohenden Kriegseinsatz im Korea-Krieg und begann in Monteverde ein neues, einfaches Leben – aufgebaut auf der Produktion von Käse. 20 Jahre später halfen einige dieser Familien, den Monteverde Nationalpark zu etablieren. In den 1970er-Jahren machten sich der Wissenschaftler George Powell und seine Frau daran, eine neue Tropen-Forschungsstation zu errichten und gründeten auf anfänglichen 300 Hektar Land das heutige Herz des Monteverde Nationalparks.

Touren durch den Nationalpark
Der Nationalpark wird von zahlreichen Wanderwegen durchkreuzt, am Eingang des Naturschutzgebiets befinden sich eine kleine Cafeteria, ein Restaurant und ein Shop, der auch Informationsbroschüren zum Schutzgebiet anbietet und von 7 Uhr morgens bis um 16.00 Uhr am Nachmittag geöffnet hat. Geführte Wanderungen durch den Park werden auf Spanisch und in englischer Sprache angeboten – diese dauern etwa drei Stunden. Frühmorgens kann auch eine Vogelbeobachtung gebucht werden. Auch eine andere Touristen-Attraktion erfreut sich in Monteverde großer Beliebtheit: Das Canopy. Hier hangeln sich Touristen mittels Zip-Lines von einem Baum zum anderen – so manch ein Schrei, den man im Nebelwald hört, wurde nicht von einem Affen losgelassen, sondern von einem der Canopy-Gäste.

Neben dem Monteverde Regenwald besteht auch die Möglichkeit, den Santa Elena Regenwald zu besuchen. Gleich in der Nähe befindet sich auch der Kinderregenwald, das größte private Non-Profit-Reservat in Zentralamerika – er grenzt im Norden und im Osten an das Monteverde Reservat. Zwei biologische Stationen im ewigen Kinderregenwald bieten Unterkunft und typisches Essen und beste Möglichkeiten, um die Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken und zu erforschen.

Lage des Monteverde Nationalparks
Der Park liegt etwa 5 Kilometer östlich des Städtchens Santa Elena und ist über eine Landstraße zu erreichen. Der Park liegt ca. 150 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt San José entfernt – und ist über die Route 27 in etwa drei Stunden zu erreichen. Vor der Nationalbank in Santa Elena starten täglich Busse – die Fahrt bis zum Nationalpark kostet etwa 1 US-Dollar.

Nützliche Infos
Monteverde Nationalpark
Tel: (506) 2479 8811
Infos zu den geführten Touren
E-Mail:
guide@monteverdeinfo.com.

Ewiger Kinderregenwald
Tel: (506) 2645 5003
www.acmcr.org

Beeindruckende Fotos von Costa Rica:



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