Privatunterkünfte in Costa Rica

Leben bei den Ticos: Wer sich für eine Privatunterkunft in Costa Rica entscheidet, kann das Land abseits von der „Touristenansicht“ erleben. Eine Unterkunft bei einer Gastfamilie gewährt tiefe Einblicke in Costa Rica – ein Erlebnis, das mit einem Hotelaufenthalt nicht vergleichbar ist. Zudem können die Einheimischen tolle Tipps für Ausflugsziele und schöne Orte geben – Orte, die man wohl ohne die Hilfe der „Ticos“ in keinem Reiseführer findet. Neben dieser „Innensicht“ eines Landes helfen Privatunterkünfte auch dabei, das Reisebudget zu schonen, da sie wesentlich günstiger sind als Hotels in Costa Rica. Wer tolerant, frei und offen ist, wird sich bei einer Gastfamilie sicherlich wohl fühlen! Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, Privatunterkünfte zu mieten – beispielsweise private Ferienhäuser, die nur wenige Monate im Jahr genutzt werden und die restliche Zeit leer stehen.

Drake Bay

Drake Bay

San José

Die Familie vermietet insgesamt 20 Zimmer und steht den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Planung des Costa Rica Aufenthalts geht. Das Haus liegt etwa fünf Autominuten von der quirligen Hauptstadt entfernt.

Hellen Phillips
Avenida 8, Calle 24 u. 26
San Jose
Tel.: (506) 2233-4020

Puerto Viejo Bungalows
Inmitten zwischen tiefgrüner, üppiger Tropenvegetation in der Hängematte chillen? Und dann ab – zum Schnorcheln ins Karibische Meer? Wer sich seinen Costa Rica Urlaub so vorstellt, der wird sich im Bungalow Puerto Viejo sicherlich wohl fühlen: Der Steinbungalow im Paradiesgarten bietet eine schöne Küche, Bad, Ventilator, Warmwasser, große Terrasse. Der herrliche Tropenstrand liegt nur etwa 200 Meter entfernt. Der Zwei-Personen-Bungalow kostet etwa 60 US-Dollar pro Nacht. Das gesamte Haus, dessen Räumlichkeiten separat gemietet werden können, bietet Platz für maximal sechs Personen.

Puerto Viejo de Talamanca
Tel: (506) 2750 0281
www.puerto-viejo-bungalow.com

 

Bungalows Casa Amarilla – Puerto Viejo
Schöne, kleine Bungalows an einem der schönsten Orte der Karibik: In Puerto Viejo herrscht gemütliche Relax-Stimmung. Der Strand ist nur wenige hundert Meter entfernt. Wer weiter gen Süden fährt, findet dort einige der traumhaftesten Badestrände von ganz Costa Rica.

Tel: (506) 2750 0281
www.karibikflair.com

Tipp: Oft findet man Privatunterkünfte am ehesten vor Ort. Deshalb ruhig in eine gut besuchte Bar des Ortes gehen und sich dort durchfragen, wer Zimmer vermietet. Ansonsten bieten auch Tourismusbüros Hilfestellung, indem sie den Gästen eine Liste mit privaten Unterkunftsmöglichkeiten oder Bed& Breakfast Pensionen aushändigen. Junge Reisende, die mehrere Monate im Land bleiben, können sich beispielsweise auch in eine WG einmieten. Dafür am besten die Landesuniversitäten (Universidad de Costa Rica in San Jose) kontaktieren und nach der Wohnungsbörse fragen.

Eindrücke von meiner Costa Rica Reise:



Artikel über Unterkünfte auf Costa Rica:

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Ferienwohnungen in Costa Rica

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Die besten Strände für Familien in Costa Rica

Wer mit Kindern im Urlaub unterwegs ist, hat besondere Ansprüche: Die Strände sollten flach abfallen und keinen starken Wellengang haben, ideal sind Beaches, an denen auch andere Familien baden, sodass die Kids eventuell mit kleinen „Ticos“ spielen können.

Playa Coco

Playa Coco



Familien-Strände an der Karibikküste
Ein familienfreundlicher Strand ist beispielsweise die Playa Vizcaya in der Provinz Limón, rund drei Kilometer südlich der Ortschaft Westfalia. Der weitläufige Strand liegt an der offenen See, hinter dem Sandabschnitt wachsen Kokospalmen in die Höhe. Da der Strand einfach zu erreichen ist, ist er auch bei den Einheimischen sehr populär: Am Wochenende treffen sich hier ganze Clans, um gemeinsam zu grillen und die „Pura Vida!“ zu feiern. Ein idealer Ort, um dort mit Kind und Kegel auszuspannen – und vielleicht ebenfalls den Grill anzuschmeißen und ein paar leckere Kochbananen zu rösten. Die Kinder finden hier leicht und schnell Anschluss – die Costa-Ricaner sind sehr offene Menschen, die Familie und die Kinder stehen im Mittelpunkt. Zum Baden wird vor allem der Bereich des einmündenden Río Vizcaya genutzt.

Die Playa Puerto Vargas liegt ebenfalls in der Provinz Limón, rund vier Kilometer vom Nationalpark Cahuita entfernt. Auch dieser Strand ist familientauglich, da am Ende des Strandes eine Zufahrt ist und dieser so direkt mit dem Wagen angefahren werden kann. Dort befinden sich sanitäre Anlagen mit Trinkwasser, außerdem ein Campingplatz mit einem kleinen Shop. Der Strand grenzt an den tropischen Regenwald, der mit zahlreichen bunten Blumen, Faultieren in den Bäumen und Brüllaffen ein Abenteuer darstellt, das die Kids nie vergessen werden.

Familien-Strände an der Pazifikküste
Die Playa Sámara liegt auf der Halbinsel Nicoya etwa 240 Kilometer westlich von der Hauptstadt an der Pazifikküste. Das Dorf Sámara begeistert Besucher mit seinem tropischen Flair, den Leguanen, bunten Vögeln und Affen. Hier finden Familien günstige Unterkünfte und beste Infrastrukturen wie kleine Supermärkte. Der Ort zählt zu den wichtigsten Touristendörfern an der Pazifikküste, hier treffen sich junge Leute aus nah und fern, um ihre Ferien zu genießen. Der etwa 7 Kilometer lange Sandstrand fällt flach ab und ist aufgrund des vorgelagerten Riffs fast frei von Strömung – perfekt für das Badeerlebnis mit Kindern! Mama und Papa können sich dort auch beim Schnorcheln vergnügen – denn auch dafür ist der Strand ideal.

Auch die Playa Carillo eignet sich aufgrund ihrer geschützten Lage, dem flach abfallenden Strand und dem ruhige Meer perfekt für einen Badeausflug mit Kind. Der etwa drei Kilometer lange Naturstrand gilt als einer der schönsten und saubersten Costa Ricas: Der goldgelbe, feine Sand wird von Kokospalmen, sanften Hügeln und dem kristallklaren Wasser des Pazifiks umgeben. Selbst während der Hauptsaison ist die Playa Carillo recht ruhig. Unterkünfte und Restaurants finden sich im Ort Carillo, die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 26 und 29 Grad Celsius. Der Strand liegt etwa sieben Kilometer südlich von Sámara, von der Hauptstadt aus kann der Strand in etwa 4,5 Stunden Fahrtzeit erreicht werden.

Schöne Fotos von Flora und Fauna auf Costa Rica:



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Wer mit seinem Liebsten oder seiner Liebsten in Urlaub fährt, will vor allem eines: Zeit zu zweit! Am liebsten einsam gemeinsam: Leere Strände und türkisblaues Meer stehen auf der Wunschliste ganz oben. In Costa Rica kein Problem – bei 1.200 Kilometer Küste gibt es auch Plätzchen, in denen man herrlich allein ist und sich wie Adam und Eva im Paradies fühlen darf.

Sonnenuntergang Bahia Coco

Sonnenuntergang Bahia Coco


Playa Uvita – Manzanillo
Die Playa Uvita in Manzanillo an der Pazifikküste gehört zu den romantischsten Stränden des Landes. Sie liegt an der südlichen Pazifikküste im Süden der Provinz Puntarenas in der Nähe des Örtchens San Isidro de El General. Der goldfarbene Sandstrand liegt inmitten des Marino Ballena Nationalparks – gehört also zum Schutzgebiet Costa Ricas. Der Nationalpark ist gut besucht, da vor der Küste zwischen Dezember und April Buckelwale Halt machen – sie können sehr gut beobachtet werden. Die Playa Uvita ist ganzjährig zugänglich: Das Wasser ist kristallklar, der Wellengang ist gemäßigt. Da der Strand Teil des Nationalparks ist, ist das Fischen verboten. Surfen, Tauchen und Schnorcheln ist jedoch erlaubt. Der Strand ist von den Touristenmassen bisher noch verschont geblieben, auch deshalb gehört die Playa Uvita zu den Lieblingsplätzen für Frischverliebte. Die kleinen Örtchen Uvita und Bahia sind herrlich langsam und ruhig – hier stehen die Uhren still. Auch der weiter südlich gelegene Strand Playa Ballena ist traumhaft schön.

Der Strand ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Von San José aus fährt ein Bus nach Quepos oder nach San Isidor de General. Von dort startet dann ein weiterer Bus nach Uvita. Auch von Puntarenas gibt es Direktbusse nach Uvita. Wer mit dem Flugzeug anreisen möchte: Die Sansa und die Nature Air fliegen täglich den Flugplatz Palmar Sur an.

Playa Cocles
Die Playa Cocles liegt an der Karibikküste Costa Ricas, etwa vier Kilometer südöstlich des Hippie-Reggae-Örtchens Puerto Viejo de Talamanca. Gleich hinter dem schönen, zwei Kilometer langen, goldgelben Sandstrand beginnt eine üppige Palmenvegetation – die karibische Atmosphäre lädt zum Relaxen ein. Der Strand ist oft menschenleer und einsam – ideal für frischgebackene Pärchen oder Eheleute. Der Wellengang ist hier auch ideal zum Surfen – teilweise tritt eine starke Strömung auf – Vorsicht ist also geboten. Im Gegensatz zum Pazifik ist das Wasser des Atlantiks hier smaragdgrün!

Playa Gandoca
Der Strand liegt ganz im Süden Costa Ricas – im Naturreservat Gandoca Manzanillo knapp vor der Grenze zu Panama. Die Playa Gandoca erreicht man nur über einen schönen Spaziergang von der Playa Manzanillo aus über Punta Mona und die Playa Ned Creek – perfekt, um Händchen zu halten und die Zeit anzuhalten! Der Strand ist etwa acht Kilometer lang, der Spaziergang dauert etwa drei Stunden.

Eindrücke von meiner Costa Rica Reise:



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Camping in Costa Rica

Das Haus immer mit dabei – mit einem Zelt verreisten, verheißt Freiheit, Abenteuer und Erlebnis. Dort übernachten, wo es am schönsten ist und man den Sonnenauf- oder -untergang bewundern kann oder die allerbeste Aussicht genießt. Für Backpacker ist Costa Rica ein begehrtes Reiseziel – schließlich gehört es zu den sichersten Ländern Lateinamerikas, die Infrastrukturen sind im Vergleich zu den Nachbarländern wunderbar in Schuss. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lässt es sich gut reisen – Backpacker bevorzugen in Costa Rica den Autobus. Die Verbindungen sind im ganzen Land sehr gut, nahezu jeder Nationalpark des Landes kann auch mit dem Bus erreicht werden.

Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio


In Costa Rica gibt es einige Campingplätze für Reisende mit Zelt und mit Wohnmobil, allerdings sind nur wenige mit Warmwasser, Strom und Sanitäranlagen (WC, Dusche etc.) ausgestattet. Grundsätzlich ist Campen in Costa Rica nicht sehr üblich – auch deshalb, weil es einfache Unterkünfte, sogenannte Cabinas, bereits ab einem sehr günstigen Preis von 5-7 US-Dollar gibt. Einige herrliche Plätzchen, eingebettet zwischen üppiger Tropenvegetation und nur wenige 100 Meter von traumhaften Stränden entfernt, gibt es allerdings. Da Costa Rica – abgesehen von der Hauptstadt San José und der Karibikstadt Puerto Limon – ein relativ sichereres Land ist, kann rund um den Arenal-See und an der Pazifikküste auch wild gecampt werden. Grundsätzlich ist wild campen in Costa Rica zwar verboten, doch außerhalb von Nationalparks wird das Campen von Backpackern in Costa Rica toleriert.

Folgend eine Auswahl einiger Campingplätze in Costa Rica:

Curubandé-Liberia – Guanacaste: El Sol Verde Lodge & Campground
15 Kilometer nordwestlich von Liberia, im kleinen, urigen Dorf Curubandé, liegt die Lodge und der Campingplatz „ El sol verde“. Umgeben vom tropischen Regenwald, stehen hier Bungalows mit Bad und Dusche und gemütlichen, einfachen Zimmern. Zudem gibt es die Möglichkeit, in dem schönen Garten zu campen: Dort stehen Sanitäranlagen und Duschen mit heißem Wasser bereit, die mit Solarenergie funktionieren. Morgens wird auf der Terrasse ein tropisches Frühstück mit einheimischen Köstlichkeiten serviert.
Tel: (506) 2665 5357
www.elsolverde.com

Fortuna de Bagaces – Guayabo: Ailanto Campground
Ferien in einem urigen Tipi, in typischen Holzbungalows oder doch lieber im Zelt? Die Alianto Campground Lodge bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten, die zwischen üppigem Grün und kristallklaren Seen liegen.

Mal Pais – Mal Pasi Surf Camp & Resort
Das vor allem bei jungen Surfbegeisterten überaus beliebte Resort mit diversen Unterkunftsmöglichkeiten liegt inmitten eines tropischen Gartens, nur Minuten von den bekanntesten costaricanischen Surfspots entfernt. Angeboten werden Übernachtungen für jedes Budget: Luxuriöser in Poolside-Häusern und Villen oder Low-Budget in Cabinas oder auf dem Campingplatz. Das Resort umfasst auch ein Restaurant, ein B.B.Q, eine Bar, einen Swimmingpool sowie Billardtische und Ping Pong. Surflehrer bieten Unterricht, Boottrips, Reiten und Surf-Fischen werden ebenfalls angeboten.

Tel: (506) 264 000 61
www.malpaissurfcamp.com

Nationalpark Santa RosaPlaya Nancite
Der Nationalpark im Nordwesten des Landes bietet Besuchern die Möglichkeit, im Nationalpark zu zelten. Allerdings muss vorher um eine Genehmigung angesucht werden.
Tel: (506) 2666 5051

Auch in anderen Nationalparks besteht die Möglichkeit zu zelten – beispielsweise im Corcovado Nationalpark. Allerdings müssen die Ranger vorher informiert werden. Wenn nicht ausdrücklich erlaubt, ist das Wild-Campen in Nationalparks verboten!

Beeindruckende Fotos von Costa Rica:



Artikel über den Tourismus in Costa Rica:

Tourismus in Costa Rica

Abenteuertouren, tropische Strände mit Sandstrand, eine bunte und vielfältige Flora und Fauna, freundliche Menschen und politische Stabilität: Costa Rica gehört inzwischen zu den führenden Tourismusnationen Lateinamerikas, besondere Bedeutung kommt dabei dem Ökotourismus zu. Pro Jahr besuchen etwa 2 Millionen Menschen …

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Traumhafte Strände, üppige Vegetation, unglaubliche Artenvielfalt, Tropenklima, freundliche Menschen… Costa Rica hat so viel zu bieten, dass zwei Wochen Urlaub meist nicht reichen, um die gesamte Schönheit dieses Landes zu erkunden. Wer allerdings einen oder gar zwei Monate aussteigen darf, kann auf einer Rundreise durch Costa Rica „Pura Vida“ in Reinform erkunden. Genügend Zeit, um einige der schönsten Orte dieser Welt behutsam zu entdecken – und dabei endlich einmal richtig auszuspannen! Da das Land nicht sehr groß ist und die Distanzen somit nicht zu lang sind, eignet sich Costa Rica bestens für eine Rundreise!

Manuel Antonio

Manuel Antonio


Rundreisen durch Costa Rica mit dem Mietwagen
Die Straßen in Costa Rica sind besser als in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern, sie sind jedoch noch weit von europäischen Verhältnissen entfernt. Die Regenzeit kann Schlammmassen auf die Straßen spülen, umgefallene Bäume werden oft erst nach Tagen weggeräumt: Deshalb empfiehlt sich für eine Rundreise durch Costa Rica unbedingt ein Geländewagen – damit kommen die Reisenden überall gut voran. Zahlreiche lokale Agenturen, die Autos vermieten, haben Jeeps und Geländewagen in ihrem Sortiment. Die schlechten Straßen sollte man auch bei der Fahrtplanung miteinberechnen: Für 30 Kilometer braucht man schon mal eine Stunde Fahrtzeit. Also lieber weniger Etappen einplanen, damit man nicht nur vom Jeep aus die Ferien genießt. Achtung: Mit dem Mietwagen darf man nicht über die Grenze nach Nicaragua oder Panama – ein Ausflug in die Nachbarländer ist also nicht möglich!

Rundreisen durch Costa Rica mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit dem Bus lässt es sich in Costa Rica hervorragend reisen: Die Buslinien sind gut ausgebaut und sehr günstig. Private Touristen-Busunternehmen bieten noch mehr Komfort – damit geht’s klimatisiert von einer Station zur anderen. Meist findet man Unterkünfte vor Ort – während der Ferienzeit in Costa Rica und Europa/Amerika (z.B. zu Weihnachten) ist allerdings viel los. Dann sind Reservierungen gefragt!

Rundreise – Reiseroute
Welche Reiseroute für die Rundreise eingeschlagen wird, hängt von den individuellen Präferenzen ab. Wer in San José, der quirligen Hauptstadt, landet, kann beispielsweise in Alajuela übernachten und gleich am nächsten Tag mit dem Bus hoch auf den Vulkan Poas fahren. An den ersten Reisetagen können die Städte im zentralen Hochland, also Alajuela, Cartago und Heredia sowie die Nationalparks Braulio Carillo oder der Quetzal Nationalpark erkundet werden. Je nach Lust und Laune geht es dann entweder an die Karibikküste oder an die Pazifikküste. Beide Küsten bieten zahlreiche traumhafte Orte: Weiße Strände mit üppiger Tropenvegetation, interessante Nationalparks mit einer überbordenden Artenvielfalt, Abenteuer-Touren wie Rafting, Kajak oder Canopy-Erlebnissen. Während es an der Karibikseite etwas gemächlicher zugeht und der jamaikanische Lebensrhythmus vorherrscht, ist der Westen des Landes stark spanisch bzw. lateinamerikanisch geprägt.

Faszinierende Fotos von Flora und Fauna auf Costa Rica:



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Die schönsten Pazifik-Sandstrände in Costa Rica

Die Pazifikküste in Costa Rica bietet herrliche Sandstrände und ideale Bedingungen zum Tauchen und Schnorcheln. Zahlreiche kleine Örtchen bieten Relax-Ferien inmitten des tropischen Paradieses – hinter den Stränden liegen kleine Bungalows, in denen es sich perfekt ausspannen lässt.

Nordpazifik-Küste
Der nördliche Pazifische Küstenabschnitt wird vor allem durch die Nicoya-Halbinsel geprägt. Sie gehört zur Provinz Guanacaste. Das herrlich klare Wasser lädt zum Baden ein – allerdings sind die Strände relativ schmal.

Playa Hermosa bei Jaco

Playa Hermosa bei Jaco


Im Südosten der Insel liegt die Playa Tambor mit einem langen grauen Sandstrand in geschützter Lage und damit ideal zum Baden. Auf der Südspitze der Nicoya-Insel fühlen sich Abenteurer wohl: Hier finden sich zahlreiche wilde, urige Strände, wie beispielsweise die Playa Montezuma, die Playa Mal País oder die Playa Blanca. Der Wellengang ist hier allerdings recht stark.

Ideale Bedingungen gibt es an der Playa Carillo und der Playa Sámara, zwei lange und gut besuchte Sandstrände, die vor Wellen geschützt sind. Vielen Einheimischen gilt die Playa Real als bester Badestrand Costa Ricas: Eine traumhafte, gut geschützte Bucht, heller und feiner Sandstrand und viel Platz. Die Playa Conchales ist etwas ganz Besonderes: Sie besteht aus feinen Muscheln, die der Pazifik anspült.

Die Playa Pan de Azúcar und die Playa Coco liegen weiter nördlich und sind sehr gemütlich. Im Nationalpark Santa Rosa befindet sich die Playa Naranjo, die aufgrund ihres starken Wellengangs vor allem Surfer anlockt. Wer die Wildnis, Abgeschiedenheit und Einsamkeit sucht, sollte den Stränden ganz im Norden an der Grenze zu Nicaragua den Vorzug geben: Wer Glück hat, badet an der Playa Pochote, der Playa Mostrencal im Golf von Santa Elena und an der Bahía Salinas ganz allein im herrlich blauen Meer.

Mittlere Pazifikküste
Im Nationalpark Manuel Antonio liegen einige schöne Strände: Die Playa Manuel Antonio ist gut vor starken Wellen geschützt, der Strand ist allerdings sehr belebt, da hier auch viele Einheimische die Sonne genießen und ihre Freizeit verbringen. Der Strand von Jaco ist von San José aus am schnellsten zu erreichen – deshalb ist auch dieser Strand viel besucht. Etwas ruhiger geht es am Strand von Punta Leona zu.

Südpazifik
Die Burica Halbinsel reicht von der Grenze zu Panama bis zum Golfo Dulce – dort liegen einige unberührte, urige Strände. Allerdings mit teilweise starkem Wellengang. Die Strände rund um Puerto Jimenez bieten für aufmerksame Beobachter ein besonderes Erlebnis: Hier können Delfine beobachtet werden. Der Bahia Drake gilt als schönster Badestrand der südlichen Pazifikregion: Die kleine Bucht im Norden der Osa-Halbinsel wurde nach dem englischen Piraten und Seefahrer Sir Francis Drake benannt. Gleich an die Bucht schließt der Corcovado Nationalpark an – einer der artenreichsten Orte der gesamten Erde und der größte Nationalpark Costa Ricas. Direkt vom Drake Bay aus können zahlreiche Touren unternommen werden, beispielsweise Walbeobachtungen oder Nachtwanderungen. Auch der lange, graue Sandstrand der Playa San Josecito ist wunderschön: Er liegt, unberührt und rau in der gleichnamigen Bucht und ist nur mit dem Boot erreichbar. Am Strand liegt ein einfaches, schönes Feriendorf mit dem klingenden Namen „Poor’s Mans Paradise“.

Traumhafte Fotos von Costa Rica:



Artikel über die schönsten Strände auf Costa Rica:

Die besten Strände für Familien in Costa Rica

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Hotels: Die schönsten Hotels in Costa Rica

In Costa Rica liegen einige der schönsten Strände der Welt: Türkisblaues Wasser, weißer Strand und gleich dahinter eine üppige Tropenvegetation. Vom Beobachten der Buckelwale über spektakuläre Tauchplätze bis hin zu Canopy-Touren über den Baumkronen des Regenwalds – Costa Rica ist aufregend, schön und vielfältig. Die Küste des Landes ist insgesamt ganze 1.200 Kilometer lang: In Costa Rica laden die Pazifikküste im Westen und die Karibikküste im Osten zum Tauchen, Schnorcheln und Baden ein.

Top Hotels in Costa Rica
Doch das Land überzeugt nicht nur mit seiner üppigen Natur und der Artenvielfalt, sondern auch mit zahlreichen Top Hotels, in denen die Gäste Costa Ricas nach Strich und Faden verwöhnt werden.

Vista de Olas Mal Pais 2

Vista de Olas Mal Pais 2


Four Seasons Penisula Papagayo*****
Als eines der schönsten Hotels des Landes gilt das „Four Seasons“: Das Resort liegt auf der 2.000 Hektar großen, mit tropischer Vegetation überzogenen Penisula Papagayo – eine Luxus-Halbinsel, die sich weit in den Pazifischen Ozean hinein erstreckt. Dort liegt auch dieses wohl schönste Gran Hotel Costa Ricas, eingebettet zwischen dem türkisblauen Wasser des Papagayo Golfs und der tiefgrünen Tropenvegetation. Zu dem Top Hotel gehören zwei goldene Strände, ein Tennisplatz, vier Schwimmbäder, ein Golfplatz, ein Spa-, Fitness- und ein Schnorchel-Zentrum.
www.fourseasons.com/costarica
Tel:
(506) 2696-0000

Hotel Gaia*****
Ein weiteres Hotel, das dem Namen „Gran Hotel Costa Rica“ gerecht wird, ist das Hotel Gaia in Manuel Antonio – ebenfalls ein Fünf-Sterne-Haus. Das Luxusresort liegt ungefähr zwei Fahrtstunden südlich von der Hauptstadt San José an der Pazifikküste. Das Hotel bietet alle Annehmlichkeiten eines Fünf Sterne Top Hotels in Costa Rica: Rund um die Uhr Roomservice, Pools, zauberhafte Tropengärten, herrliche Strände. Das Hotel liegt ideal, um den Nationalpark „Los Quetzales“ oder den wunderschönen „Marino Ballena“ Nationalpark zu besuchen.
www.gaiahr.com
Tel: (506) 2777 9797

Gran Hotels in Costa Rica
Weitere Top Hotels in Costa Rica sind die Buena Vista Lodge mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Vulkan Rincón de la Vieja und das Hotel Arenas del Mar in Manuel Antonio.

Buena Vista Lodge
Die Öko-Lodges des „grünen“ Resorts liegen inmitten tropischer Gärten an der Grenze zum Nationalpark Rincón de la Vieja, dessen Juwel der gleichnamige Vulkan ist. 80 Doppel- und Einzelzimmer, in nachhaltiger Bauweise errichtet, stehen den Gästen bereit. Zusätzlich noch vier verschiedene Restaurants, zwei Bars, diverse Massage- und Spa-Zentren.
Tel.: (506) 2690 1414
www.buenavistalodgecr.com

Hotel Arenas del Mar
Soll man nun mit Blick auf den wunderbaren Pazifikstrand frühstücken? Oder lieber das Panorama des Dschungels? Wer im „Areneas Del Mar Beachfront & Rainforest Resort“ logiert, muss solche Fragen jeden Tag aufs Neue beantworten. Doch wer diese Luxusfragen überwindet, findet das Paradies und möchte hier garantiert nie wieder weg: Das Resort kombiniert Strand- und Naturerlebnis mit High-Class Komfort, der kaum zu überbieten ist. Der traumhafte Blick auf den Ozean, die beiden Restaurants, welche lokale Sterne-Küche anbieten, und das luxuriöse Spa…Pura Vida mit Suchtfaktor!
Tel: (506) 2777 2777
www.arenasdelmar.com

Die schönsten Fotos von meiner Reise nach Costa Rica:




Artikel über die Nationalparks auf Costa Rica:

Nationalpark Rincón de la Vieja

Der Nationalpark Rincón de la Vieja gehört zu den vielseitigsten des Landes: Er umfasst etwa 14.000 Hektar Land und der gleichnamige Vulkan ist einer jener fünf Vulkane, die die Kordilleren Guanacastes bilden. Seit 1999 ist der Park als Teil der …

Nationalpark Irazú

Rund um den Vulkan Irazú erstreckt sich der 3.200 Hektar große Irazú Nationalpark. Gegründet wurde die Schutzzone schon 1955 – damit ist der Nationalpark Irazú der älteste des Landes. Sicherlich ein Highlight Costa Ricas – das allerdings stark von der …

Manuel Antonio Nationalpark

Weniger ist mehr – das trifft auf den Manuel Antonio Nationalpark zu. Dieser ist einer der kleinsten, aber dafür auch einer der beliebtesten Parks Costa Ricas. Dafür sind nicht zuletzt die traumhaften, tropischen Bilderbuchstrände verantwortlich, die zu ausgedehnten, romantischen Spaziergängen …

Chirripó Nationalpark

Zusammen mit La Amistad ist derChirripó Nationalpark das Juwel Costa Ricas: Beide Schutzzonen sind 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Inmitten des Parks liegen einige der höchsten Berge Costa Ricas, sie sind Teil der Cordillera de Talamanca. Auch …

Isla Caño (Nationalpark Corcovado)

Die Isla Caño gehört zum Corcovado Nationalpark und ist etwa 300 Hektar groß. Sie liegt im südlichen Pazifik etwa 15 Kilometer vom Festland und dem Bahia Drake entfernt. Sie ist – neben der sagenumwobenen Kokosinsel – die größte Insel Costa …

Die schönsten Karibik-Sandstrände in Costa Rica

1.200 Kilometer Küste – kein Wunder, dass in Costa Rica einige der schönsten Strände der Welt liegen. Weißer Sand, türkisblaues Meer und gleich dahinter die tiefgrüne, üppige Tropenvegetation – für viele Europäer sieht so das Paradies aus. Da Costa Rica schon in den 1970er-Jahren den Umweltschutz für sich entdeckt hat, sind die Strände sauber und naturbelassen – von riesigen Hotelkomplexen, die als Betonmonster den Strand verschandeln, ist Costa Rica glücklicherweise verschont geblieben. In Strandnähe – vor allem an der Karibikküste – findet man kleine Bungalows aus Holz und Stein, die sich malerisch in die Tropenvegetation einfügen und das Auge nicht stören. Während sich im Zentrum Costa Ricas die zentralen Kordilleren mit ihren Vulkanen erheben, liegt im Westen die Pazifik- und im Osten die Karibikküste.

Playa Coco

Playa Coco


Jamaica-Flair und Reggae: Die Karibik Costa Ricas
Das Tolle an Costa Rica: Das Land ist unglaublich vielfältig! Im Osten, an der Karibikküste, ist das Flair anders, als im Zentrum oder im Westen des Landes: Von Puerto Limon abwärts herrscht Jamaica-Flair! Die Einwohner sprechen englisch basiertes Kreolisch, da viele die Nachkommen afrikanischer Arbeiter aus Jamaika sind. Selbst die Küche ist anders: An der Karibikküste werden Krabben mit Curry und Kokosnussmilch oder Ananas serviert. An der Karibikküste gibt es zwar nicht so viele Strände wie auf der Pazifikseite, allerdings sind diese so wunderschön, dass man sie während einer Costa Rica Reise fast zwingend besuchen muss.

Strände an der Karibikküste
Puerto Limón ist die wichtigste Hafenstadt an der Karibikküste und die Provinzhauptstadt von Limón. An dem wichtigen Umschlagplatz werden vor allem Bananen, Kaffee und Ananas verschifft. Die Hafenstadt selbst ist weniger einladend – doch von Puerto Limón aus können die schönsten Karibikstrände entdeckt werden.

Nördlich von Puerto Limón liegt der Nationalpark Tortuguero – dort sind die Strände geradlinig und laden zum Baden ein. Im Nationalpark selbst darf allerdings nicht gebadet werden, da sonst die Schildkröten gestört werden. Doch Achtung: Beim Schwimmen aufpassen – da im Norden gefährliche Unterströmungen auftreten.


Von Puerto Limón aus bis
Cahuita (etwa 40 Kilometer südlich) gibt es einige hübsche Strände, die Küste ist allerdings nicht besonders abwechslungsreich. Im Nationalpark Cahuita, direkt im Dorf, befinden sich allerdings einige Traumstrände, deren Riffs zum Schnorcheln einladen!

Das Paradies beginnt unterhalb von Cahuita: Vom Dorf hinunter bis nach Manzanillo, das im gleichnamigen Nationalpark liegt, gibt es einige der weltweit schönsten Strände!

Diese 30 Kilometer Küstenabschnitt sind so abwechslungsreich, vielfältig und traumhaft, dass man gar nicht mehr weg möchte: Die Playa Negra überrascht mit schwarzem Sand, die Playa Cocles erstreckt sich über zwei Kilometer mit feinstem, goldenen Sandstrand, die kleinere Playa Chiquita ist ebenfalls zauberhaft. Die Playa Manzanillo ist nach Meinung der meisten Einheimischen der schönste Strand Costa Ricas. Am Riff von Manzanillo finden Badenixen und Wassermänner ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen vor. Das kleine Dörfchen Manzanillo ist übrigens ein herrlich verschlafenes Fischerdörfchen, in dem es sich bestens entspannen und relaxen lässt.
Schöne Fotos von Costa Rica:



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Powerful Pacific

Powerful Pacific


Ob mit einem Bananendampfer oder einem Containerschiff Costa Rica angesteuert wird oder mit einem Luxus-Kreuzfahrtschiff, ist dabei natürlich eine Frage der individuellen Präferenzen und des Geldbeutels.

Luxus-Kreuzfahrten nach Costa Rica
MSC Kreuzfahrten bietet luxuriöse Schifffahrten in die Karibik – auch an die Ostküste Costa Ricas. Die MSC Schiffe gelten als eine der modernsten Flotten der Welt: Modernes Design und edle Materialien machen die Schiffe zu schwimmenden Luxushotels, etwa 70 Prozent der Kabinen sind mit einem Balkon ausgestattet. Auf der Kreuzfahrt nach Nordamerika, Südamerika und in die Karibik wird auch Costa Rica, die „reiche Küste“, angefahren. Das Kreuzfahrtschiff ankert in Puerto Limon, Costa Ricas größtem Hafen an der Karibikküste. Die Stadt wurde 1502 gegründet und gehört damit zu einer der ältesten Städte Costa Ricas. Die Kreuzfahrer können während ihres Aufenthalts in Costa Rica Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark und in die malerischen Bananenplantagen der Stadt unternehmen. Das karibische Flair der Stadt lädt zum Relaxen ein – Naturfreunde werden sich inmitten der üppigen Tropenvegetation, lustiger Faultiere und exotischer Schmetterlinge besonders wohl fühlen.

Mit dem „Bananendampfer“ nach Costa Rica
Es muss nicht immer Luxus sein! Auch eine „einfache“ Kreuzfahrt nach Costa Rica ist ein unvergessliches Erlebnis! Abenteurer wählen einen „Bananendampfer“, der Richtung Karibik steuert: Wer diese Erfahrung wagt, wird zum wirklichen Seebären! Während der langen Tage auf und unter Deck, hat man genügend Zeit, alle Bücher, die sich in den letzten Jahren auf dem Nachtkästchen angesammelt haben, zu lesen. Hin und wieder steht ein Plausch mit einem Offizier an und der Käpt’n lädt den einen oder anderen Gast schon mal auf die Kommandobrücke ein. Aufregend, spannend und anders – mit einem Containerschiff nach Costa Rica überzusetzen, wird sicherlich zum aufregendsten Abenteuer des gesamten Lebens! Eine Frachtschiffreise nach Costa Rica kann beispielsweise in Hamburg starten – eine solche Reise dauert zwischen 10 Tagen und drei Wochen. Für Ungeduldige ist eine Frachtschiffreise also nicht das Passende! Ein Anbieter für Frachtschiffreisen nach Costa Rica ist beispielsweise „Internaves – Frachtschiffreisen Christina Horn“ (www.internaves.com). Eine Schiffsreise ist allerdings nichts für ein schmales Budget: Die Kosten liegen bei 2.000 Euro aufwärts.

Schöne Fotos von Flora und Fauna auf Costa Rica:



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Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio


Der Vulkan Rincón de la Vieja
Der Name des Vulkans und des Nationalparks entstammt einer alten Legende der einheimischen Bevölkerung – übersetzt bedeutet er etwa so viel wie „Schlupfwinkel der alten Frau“. Der Sage nach hält sich im See eine alte Frau verborgen, die wegen ihrer Raubtierzähne und der bösen Augen von einem Medizinmann verflucht wurde. Daraufhin zog sie sich in den Kratersee zurück.
Der Vulkan ist 1.900 Meter hoch, in seinem Krater liegt ein Säuresee, der an manchen Stellen bis zu 90 Grad Celsius heiß ist. 1995 und 1998 brach der Vulkan aus, und eine Schlammlawine mit ätzendem Gestein ergoss sich über die angrenzenden Plantagen, Brücken und Straßen. Um den Vulkan ist eine große Menge an geothermischer Energie vorhanden, die sich auch in heißen Quellen, Fumarolen und blubbernden Schlammlöchern zeigt.

Touren auf den Vulkan und im Nationalpark Rincón de la Vieja
Am Hang des Vulkans liegt der Sektor „Las Pailas“, der als das interessanteste Gebiet des Nationalparks gilt. Dort kommen besonders viele sprudelnde und blubbernde Teiche sowie heiße Quellen vor. Gäste können entweder einen der kurzen Pfade für eine Rundwanderung einschlagen oder auf den Gipfel des Vulkans wandern. Für letztere Tour wird allerdings eine gute Kondition vorausgesetzt – auch Wanderausrüstung, auf jeden Fall aber festes Schuhwerk, sollten mit dabei sein. Der Gipfel des Vulkans ist vom Eingang Las Pailas aus etwa 16 Kilometer entfernt, insgesamt dauert die Tour etwa 8 Stunden. Auf dem Gipfel des Vulkans belohnt der schöne Panoramablick über die weiten Ebenen Guanacastes die Besucher. Südlich des Kraters befindet sich eine Lagune.

Folgt man dem Wanderweg „Las Pailas“, kommt man zum Pfad „Agua Thermales“, der zu heißen Quellen führt, in denen man baden kann.


Hinweise
Die Las Pailas Rangerstation und die Station Santa Maria empfangen die Besucher. Erstere ist immer am Montag geschlossen. Achtung: Um die Stationen zu erreichen, ist ein Allradantrieb nötig! Von Liberia aus fahren täglich Busse zu beiden Sektoren des Rincón de la Vieja Nationalparks.
Der Park ist von 8.00 Uhr morgens bis 16.00 Uhr am Nachmittag geöffnet, der Eintritt beträgt 10 US-Dollar. Es können Führer gebucht werden, aufgrund der gut beschilderten Wanderwege ist aber auch eine Abenteuertour auf eigene Faust möglich.

Achtung: Aus den Flüssen des Nationalparkgebietes darf nicht getrunken werden! Im Wasser sind aufgrund der thermischen Aktivität gesundheitsgefährdende Substanzen enthalten.

Flora und Fauna des Nationalparks Rincón de la Vieja
Der Park wird von unterschiedlichen Biomen geprägt – sie reichen vom feuchten Regenwald im Nordosten bis hin zum Trockenwald im Süden. In diesen Vegetationszonen sind etwa 260 Vogelarten heimisch – beispielsweise der grüne Tukan. Mit etwas Glück können Besucher auch Tapire, Jaguare oder Pumas bestaunen – in den Bäumen baumeln oft Faultiere. Die interessante Landschaft wird durch die viele Schlammvulkane, Fumarolen, Wasserfälle und heißen Quellen geprägt.

Hinsichtlich der Pflanzen dominieren Zedernbäume, Zypressen, der weiße Guanacaste-Baum und zahlreiche Orchideen. Im Nationalpark wächst auch die Guaria Moroda, die Nationalblume Costa Ricas. Ab 1.500 Meter Höhe wächst überwiegend Moos.

Lage des Nationalparks Rincón de la Vieja
Der Park liegt in der Provinz Guanacaste, ganz im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Nicaragua. Von der Stadt Liberia aus ist der Vulkan in etwa einer Stunde Autofahrt zu erreichen.

Nützliche Informationen
Rincon de la Vieja Nationalpark
Tel: (506) 2661 8139


Beeindruckende Fotos von Costa Rica:



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